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Unterwegs aus Liebe zum VfB Stuttgart

Ruhm und Ehre, Stuttgart Amateure!

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Am Abend zuvor war ich noch mit einem breiten Grinsen im Gesicht eingeschlafen. Soeben hatte der VfB den nicht ungefürchteten Hamburger SV nach allen Regeln der Kunst geputzt, da konnte man nicht schlecht drauf sein. Der Sonntag sollte eigentlich mit einer weiteren Trainings-Session im Beisein von Freundin Katrin und ihrem Freund Ronny sowie meinem Schatz gestaltet werden, was kurzerhand flach fiel durch Bruno Labbadias Entscheidung, der Mannschaft über Ostern freizugeben.

So kamen wir zu der Erkenntnis, ein Nachmittag bei den Amateuren wäre trotz der Lage im feindlichen Gebiet auf der Waldau in Degerloch ganz nett. Mit dem Auto in Richtung Fernsehturm, für mich war der erste Besuch im GAZi-Stadion. Für 6 Euro ermäßigt bezogen wir Stellung im Stehbereich und verbrachten die Zeit bis zum Anpfiff gegen Rot Weiss Ahlen mit Fotografieren.

Es war mal was anderes, so ein Drittliga-Spiel mit 450 Besuchern, es hatte schon etwas Familiäres. Dass Sven Schipplock mich beim Auslaufen zum Aufwärmen freundlich mit einem „Hallo“ begrüßt hat, bestätigt meinen Eindruck. Wenig säter sollte er bekannt geben, dass er den VfB in Richtung Hoffenheim verlassen wird.

Schon in der 4. Minute gab es Grund zum Jubel, besagter Sven Schipplock schob ein zum 1:0, der Beginn eines späteren Schützenfestes. Bei diesem Stand sollte es auch vorerst bleiben bis zur Halbzeitpause. Bevor es aber richtig losging, ließ das zwischenzeitliche 1:1 unseren Atem ein wenig stocken. Nur 2 Minuten später war durch Kapitän Tobias Rathgeb der alte Abstand wieder hergestellt und es ging weiter mit dem munteren Scheiben schießen. Sven Schipplock schoss noch 2 weitere Tore, gefolgt von David Müller, der mit dem 5:1 in der 88. Minute den Schlusspunkt setzte. Das hat Spaß gemacht!

Für unsere Amateure geht es um nichts mehr, im gesicherten Mittelfeld sind sie weit weg von Gut und Böse. Doch Rot Weiss Ahlen konnte man deutlich nach dem Abpfiff ansehen, wie niedergesclagen sie waren. Sie ließen sich überrollen und zahlten einen hohen Preis dafür. Nach dem Abpfiff klatschten wir noch mit der Mannschaft ab, Trikots gabs keine, die flogen leider nur auf die Haupttribüne. Alles in allem ein entspannter und dennoch unterhaltsamer Nachmittag. Doch auch wenn treffsichere Amateure auch mal eine willkommene Abwechslung sind, so sind mir Herzschlagspiele mit der Profimannschaft wichtiger.

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Autor: Ute

31 Jahre, gebürtig aus Leipzig, seit 2010 wohnhaft in Stuttgart - Bad Cannstatt. Dauerkartenbesitzerin, Mitglied, Allesfahrerin und Fotografin für vfb-bilder.de. Aus Liebe zum VfB Stuttgart berichte ich hier von meinen Erlebnissen – im Stadion und Abseits davon. Mehr über mich

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