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Unterwegs aus Liebe zum VfB Stuttgart

Stuttgart lässt die Puppen tanzen

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Strahlende Gesichter, wohin das Auge seh. Einer dieser magischen Momente, wo du um dich blickst und überall die Freude und die Erleichterung in den Augen von Freunden und Fremden siehst. Euphorisch hopste der gesamte Gästeblock mitsamt den 3.000 mitgereisten Fans: „1893, hey, hey“ \“ selten war die Stimmung so gut wie im Moment. Dabei begann es wie schon gegen Mainz mit einem Augenblick des Schocks.

Während ich schon vor Ewigkeiten für die ersten beiden Tage nach Ostern einen Urlaubsschein ausgefüllt hatte, musste mein Liebster am Tag des Auswärtsspiels in Augsburg noch bis Mittags arbeiten. Ein leicht befremdliches Gefühl, in Stadiontracht zum Heimstadion aufzubrechen, wohlwissend, das dort heute kein Spiel stattfinden würde. Dort sammelte mich Felix ein und wir brachen auf, mit viel Vorfreude und der fast schon selbstverständlichen Hoffnung auf einen weiteren Auswärtssieg.

Das Navi lotste uns zuerst in Richtung Reutlingen und dann direkt auf die A8, der wir folgten bis auf bayerisches Feindesland nach Augsburg. Aus dem Plan, wieder mit unserem gemeinsamen Kumpel Gerd zu fahren, wurde durch Felix‘ Arbeit leider nichts. Wir waren so früh dran, dass sogar noch eine großzügige Pause auf halber Strecke drin war \“ und die Strecke war mit ca. 170 km ohnehin nicht besonders lang. Unsere 2er-Combo erreichte das Stadion gegen 3 Uhr nachmittags, weit außerhalb der Stadt im Gewerbegebiet.

Kaum waren wir bei der Einfahrt zum 5 Euro teuren Parkplatz, sahen wir Gerd, der offensichtlich selbst gerade angekommen war. Welch glücklicher Zufall, schlossen wir uns direkt zusammen und suchten schon bald die nächstgelegene Straßenbahnhaltestelle auf, die uns in die Augsburger Innenstadt fahren sollte. Der Weg war für jemanden, der 2 Monate zuvor am Knie operiert wurde, unendlich lang, doch die direkt am Stadion gelegene Bahnhaltestelle würde erst 2 Stunden vor Spielbeginn bedient werden.

In Augsburg stiegen wir am Moritzplatz aus, liefen ein paar Meter über den Platz und trafen dann auch schon die nächsten bekannten Gesichter \“ Thomas und Anette aus Albstadt saßen gemütlich im Freien und tranken Kaffee, unsere große Gruppe mit 4 Kindern gesellte sich dazu. Es war außerordentlich warm an diesem Dienstag Nachmittag, traumhaftes Wetter, da bestellten wir uns glatt mal den ersten Eisbecher des kommenden Sommers.

Die Stunden vergingen, wir waren bereits unterwegs zu einem von Jörg angekündigten Startpunkt für die „Stadionlinie“ am Hauptbahnhof. Gefühlt kilometerweit dappten wir durch die City, voller Schmerz und Erschöpfung \“ VOR dem Spiel \“ achtete ich nicht so wirklich auf die schöne Stadt mit tollen Häuserfassaden und liebevollen Details. Das werde ich wohl mal bei einem seperaten Ausflug mit Felix nachholen müssen.

Angekommen am Hauptbahnhof stiegen wir gleich in die nächste Straßenbahn, fuhren um die Ecke und waren wieder dort, wo wir losgelaufen sind \“ irgendwie ärgerlich war das schon. Mit jeder Station wurde es voller, die Freude über den Sitzplatz war groß. Angekommen an der 2009 errichteten Sportstätte, die mittlerweile den Namen „SGL Arena“ trägt, liefen wir in den Massen zum Stadion, hinten am Horizont offenbarte sich ein kommendes Unwetter, eine Regenfront kam direkt auf uns zu \“ meine Jacke war übrigens im Auto.

Jedem weiteren unnötigen Meter verweigerte ich mich, wartete auf einem der Betonbänke auf unsere Gruppe, die nochmal zu den Autos lief um sich umzuziehen und stadionfertig zu machen. Als es gerade anfing mit tröpfeln, kam Felix herbei geeilt, mit unseren Schals, meiner Jacke und den Capri Sonne Trinkpäckle, die ich einige Stunden vor Aufbruch extra noch organisieren musste, als ich las, dass unsere üblichen 500ml-Trinkpäckle verboten sind.

Die letzten gequälten Schritte zum Gästebereich mit den Blöcken W bis Z, wo wir viele bekannte Gesichter wiedersahen. Schon bald gingen wir hinein, Felix in Block X, ich in Block W, in der Mitte trafen wir uns wieder und nahmen in den oberen Reihen unsere Plätze ein, um gute Fotos zu machen. Die Reihen füllten sich zusehendst, 3.000 VfBler würden heute in der 30.660 Zuschauer fassenden Arena zu Gast sein. 3.000 Stuttgarter, deren Stimmgewalt ihre Mannschaft zum Auswärtssieg peitschte.

Die letzten Minuten vor Anpfiff verbrachte ich sitzend auf den schmutzigen und kalten Betonstufen, aber zumindest dankbar um ein paar Minuten Entspannung, bevor es richtig losgeht. Die Uhr tickte, die Beine schmerzten \“ noch wusste ich nicht, wie egal mir das anderthalb Stunden später sein würde. Selbst bei stürmender Kälte, drückender Hitze oder schmerzenden Körperteilen, alles wird dann doch irgendwie ganz schnell unwichtig, wenn du etwas von jener Leidenschaft zurück bekommst, die du Tag für Tag gibst.

Gesellschaft leistete mir meine Freundin Diana, mit der ich befreundet bin seit wir uns beim Abriss der Cannstatter Kurve kennenlernten. Gemeinsam wurde noch gechillt, bis wir uns kurz vor Anpfiff von unseren Hinterteilen erhoben und uns bereitmachte, die Mannschaft nach vorne zu schreien, auf dass sie sich 3 Punkte holt. Dass es schwer werden würde, vermutete ich bereits \“ schließlich hat sich Augsburg in dieser Saison schon durchaus erfolgreich gegen manche Große behaupten können.

Es hatte fast schon etwas vertrautes, mit dem Soundtrack zum Fluch der Karibik liefen die Mannschaften ein, angeführt von Schiedsrichter Guido Winkmann (da war doch mal was, oder?). Bei den Heimspielen kommt der VfB zu selbigem Lied zum Aufwärmen auf den Platz. Mit dem Anpfiff war die Hoffnung groß, etwas Zählbares auf das Europapokal-Konto einzahlen zu können, diese Hoffnung wurde allerdings nur 5 Minuten nach Anpfiff abrupt unterbrochen.

Die Augsburger waren gleich zu Beginn des Spiels auf Betriebstemperatur, hatten die ersten Gelegenheiten und kamen nicht erst in der 5. Minute gefährlich auf unseren Ulle zu \“ der ging raus, wollte den Ball spielen, holte dabei aber unglücklich und ungestüm den Augsburger Marcel Njdeng von den Füßen. Ein Pfiff und der Fingerzeig auf den Elfmeterpunkt, ich kam mir vor wie im falschen Film. Erinnerungen wurden wach an das Spiel 3 Tage zuvor, als Mainz in der 3. Minute einen Elfmeter zugesprochen bekam und mit 0:1 in Führung ging.

Auch die Augsburger nahmen diese Chance gerne wahr, Nando Rafael verwandelte sicher zum 1:0 für die Gastgeber aus der Puppenkistenstadt. Ich sah herüber zu Felix und sagte „Die selbe Scheiße wie in Mainz damals!“ – beim Stand von 1:1 pfiff der Schiedsrichter, der auch dieses Spiel leitete, einen unberechtigten Elfmeter und brachte uns damit auf die Verliererstraße. Diesmal war es zugegebenermaßen ein berechtigter Strafstoß, so ungestüm kann und darf Sven Ulreich nicht drauf gehen.

Dieses grausame Gefühl, auswärts zu fahren und alle Heimfans um einen herum springen vor Freude von ihren Plätzen auf. Ein kurzer Augenblick des Schocks, doch schnell schüttelte man sich und besann sich auf die Unterstützung der Mannschaft, die diese nun sicherlich nötig hätte. Außerdem: noch 85 Minuten zu spielen, auch gegen Mainz zeigten wir, dass ein früher Rückstand noch lange nicht bedeuten muss, nach 90 Minuten als Verlierer vom Feld zu gehen. Wir können auch anders!

Leider ging es diesmal nicht so schnell nach dem Rückstand, den Ausgleich zu erzielen \“ was 3 Tage zuvor noch innerhalb von 5 Minuten funktionierte, wollte hier nicht so recht gelingen, sie taten sich ganz offensichtlich schwer, ins Spiel zu finden. Noch war reichlich Zeit, doch sollten sie den Zeitpunkt besser nicht verpassen, die Zügel zurück zu erobern.

Aus dem Gästebereich trugen wir immer wieder sehr laut unsere Gesänge hinaus: „Wollen wir Stuttgart siegen sehen, müssen wir zusammenstehen. […] Drum stimmet alle ein, Stuttgart wird der Sieger sein“ \“ man war sich anscheinend ziemlich sicher, auch ich bildete angesichts der guten Form der letzten Wochen keine Ausnahme. Wider Erwarten hörte man auch etwas von der Augsburger Heimkurve, immer wieder ziemlich stimmgewaltig, ich war zugegebenermaßen überrascht.

Die nicht ungefährlichen Augsburger kamen immer wieder in der 1. Halbzeit zu mehr oder weniger großen Möglichkeiten, ein gut platzierter Weitschuss und ein fieser abgefälschter Ball, der beinahe neben Sven Ulreich ins Tor gekullert wäre \“ das hätte uns gerade noch gefehlt! Doch haben wir ja auch in Dortmund gesehen \“ wenn auch nicht live \“ dass selbst ein 2:0 der Gastgeber trotzdem noch keine Niederlage besiegelt.

Eine Viertelstunde war mittlerweile gespielt, die Anfeuerung von den Rängen beider Seiten war ungebrochen, als unser VfB endlich allmählich ins Spiel fand. Man konnte ihnen ansehen, wie sehr sie sich dagegen sträubten, zurück zu liegen. Es gab Zeiten beim VfB, da war ein frühes 0:1 durchaus ein nicht unwesentlicher Teil, der letztendlich zur Niederlage führte, vor Mainz war es ewig her, dass man nach einem 0:1 noch gewinnen konnte.

Sie steckten nicht auf und in der 23. Minute war es beinahe Tamas Hajnal, der aus spitzem Winkel zum Ausgleich hätte treffen können. Torhüter Simon Jentzsch war noch dran und rettete zur Ecke. Chance vergeben, dachten wir zunächst. Unser kleiner Ungar, nur 168 cm groß (und damit nur 9 cm größer als ich) lief zur Ecke vor der Augsburger Fankurve.

Für beide Pfosten hatte der Augsburger Trainer Jos Luhukay eine Zuteilung bestimmt, da es wohl schon vorher zur großen Anfälligkeit für Gegentore bei Eckbällen gekommen war. Dass diese beiden ihren Arbeitsauftrag entweder nicht verstanden haben oder sich schlichtweg nicht daran hielte, konnte uns nur recht sein. Gebannt beobachteten wir den Eckball, der zu verunglücken drohte, viel zu weit ins Feld hinein, fast schon abgeschrieben.

Da stieg unser Kapitän Serdar Tasci nach oben, hielt den Kopf hin \“ ich dachte mir „Naja, wird eh nix“ \“ und ZACK, war der Ball drin, Jentzsch konnte nur verdutzt schauen, der gesamte Gästeblock im Freudentaumel. Unwahrschlich viele Zuschauer in den Blöcken links und rechts neben dem offiziellen Gästebereich sprangen in die Luft im Moment des Ausgleichs, für den es höchste Zeit war, was das angeht kann es niemals schnell genug gehen.

Nun hatten die Gastgeber ihre liebe Mühe, wieder Herr der Situation zu werden, es gelang ihnen nicht wirklich. Aus unserer Sicht umso erfreulicher, wie wir immer besser hineinkamen. Die Anfeuerung aus dem Gästeblock war ungebrochen. Im Rahmen meiner noch dezimierten Möglichkeiten tat ich mein bestes, um beim Hopsen einigermaßen mitzumachen. Das wird in den nächsten Wochen besser und besser werden und würde mir hoffentlich einen Tag später von meinem Chirurgen gute Fortschritte bescheinigen lassen, 2 Monate und 2 Tage danach.

So schnell konnte der FCA den Ausgleich nicht abschütteln, was uns natürlich nur recht sein konnte. Während es für ein angebliches Foul von Tasci viele Pfiffe seitens der Heimfans gab, ließ Schiedsrichter Winkmann weiter spielen. Der VfB wieder im Vorwärtsgang, da versuchte Gibril Sankoh sichtlich nervös schnell den Ball wieder rauszuspielen, direkt vor die Beine von Martin Harnik, der zurückpasste auf den zuletzt sehr starken Tamas Hajnal. Super gesehen von unserem Spielmacher, ein Pass durch die Nahtstelle der Augsburger Abwehr, die mehr und mehr zu wackeln begann.

Es genügte ein Sprint unseres Österreichers, um alle mitgereisten VfB-Fans, die noch auf ihren Sitzplätzen saßen, langsam vor Anspannung aufstehen zu lassen, als würden sie ahnen, was gleich darauf folgen würde. Bedrängt von 2 Augsburgern ließ es sich unser Top-Torjäger dennoch nicht nehmen, 10 Minuten vor der Pause die Partie noch zum 1:2 zu drehen, beste Stimmung im Gästeblock, alles schrie, pogte und flog durch die Gegend, ich klammerte mich an den Wellenbrecher in meinem Rücken, um nicht auf den steilen Rängen zu stürzen.

Zum Torjubel gesellten sich schon schnell unsere beiden Neuzugänge: zuerst Verteidiger Gotoku Sakai und dann auch Sturmpartner Vedad Ibisevic, der doppelt gegen Mainz traf und versehentlich bei der Umarmung im Freudentaumel mit seinem Ellenbogen auf die Nase unseres Japaners schlug, der kurz schmerzverzerrt zusammenkrümmte \“ solche Schmerzen sind schöne Schmerzen. Teilweise schmerzhafte Freude auf dem Feld, wilder Jubel im Gästebereich \“ Spiel gedreht, schon wieder.

Vor der Pause versuchten es noch Julian Schieber und Gotoku Sakai, auf 1:3 zu erhöhen, doch zunächst ging es mit dem 1:2 in die Halbzeit. Puh, endlich wieder hinsetzen. So anstrengend, das Ganze. Was ist nur aus mir geworden? Doch dennoch freue ich mich, auf die Tage, an denen mein Knie wieder alles mitmachen kann, volle Beweglichkeit habe und ich keine Angst mehr vorm geliebten Pogo haben muss. Andere Frauen in meinem Alter haben sicherlich schönere Vorstellungen von Liebe und Leidenschaft, als in einer Horde von größtenteils Männern sich gegenseitig umzustoßen und anzurempeln.

Zur 2. Halbzeit kam Cristian Molinaro für den in den letzten Wochen erschreckend schwachen Arthur Boka. Treppenwitz dieser Einwechselung: Bibiana Steinhaus, an diesem Abend 4. Offizielle, bat unseren Italiener zur „Ausrüstungskontrolle“, woraufhin dieser einen Scherz machte und seine Hose runterzog. Glücklicherweise konnte sie darüber lachen, sie hat schon schlimmeres erfahren müssen.

Liest man die reinen Fakten des Spielberichts, könnte es einem glatt so vorkommen, als sei im 2. Durchgang nicht mehr wirklich viel passiert, die Statistik sagt einiges. Dass Augsburg fast schon aufdringlich, aber letztendlich verzweifelt versuchte, den Ausgleich zu erzielen, war aller Ehren wert, aber nicht unbedingt Balsam für die Anspannung der VfB-Fans. Kurz nach Wiederanpfiff musste Ulle höllisch aufpassen, nicht durch Ja-Cheol Koo ein Gegentor zu kassieren \“ er trag wenige Tage zuvor erst gegen die Bayern.

Was den VfB ab Mitte der 1. Halbzeit auszeichnete, das offensive Spiel, war nun nicht mehr sichtbar. Sie zogen sich zurück und fingen an zu mauern, bei nur einem Tor Vorsprung eine durchaus gefährliche Angelegenheit. Würden wir derzeit nicht so gut drauf sein, würde es mich sehr unruhig machen, denn auf diese Art und Weise fiel einst im Heimspiel gegen Köln der späte Ausgleich. Augsburg wollte, konnte aber nicht, der VfB konnte, wollte aber offensichtlich nicht. Alles in allem muss man es aber dennoch als „souverän verteidigt“ bezeichnen, denn hinten nichts mehr zuzulassen ist ebenfalls eine neue Stärke, die sie lange haben vermissen lassen.

Die Stimmung im Gästeblock war unterdessen nach wie vor prächtig, sahen wir ein Spiel, was nicht unbedingt drückend feldüberlegen war, aber eine gewisse Sicherheit ausstrahlte, was sich auf auf die Stimmung bei den 3.000 Schlachtenbummlern übertrug. „Steht auf, wenn ihr Schwaben seid“ (ja, ich stehe auf, auch wenn ich kein Schwabe bin!), ein kühner Versuch, befindet man sich als württembergische Schwaben inmitten von bayerischen Schwaben \“ beim „Schwaben-Duell“, ich bin ja zumindest froh, dass es nicht erneut „Derby“ genannt wurde, war die Stimmung ausgelassen und weitgehend entspannt.

Sie rannten verzweifelt an, doch den Spielern aus Augsburg schwanden zusehendst die Kräfte. Die letzten Minuten des Spiels waren schon angebrochen, mit dem 1:2-Auswärtssieg hatte man sich schon beinahe wohlwollend abgefunden, als der eingewechselte Christian Gentner einen weiteren Augenblick der Unaufmerksamkeit ausnutzte und auf Vedad Ibisevic spielte, der aus einem fast unmöglichen Winkel noch zum 1:3 vor unseren Nasen einnetzte und den Gästebereich damit endgültig zum Tollhaus machte.

„Erste Runde Budapoest, zweite Runde Rom, nach Kopenhagen schellt das Telefon, vielleicht nach Rotterdam, vielleicht nach Mailand, vielleicht nach Teneriffa eine Woche Sandstrand \“ EUROPAPOKAL!“ hallte es laut und deutlich aus der Ecke des Stadions, das stimmungsmäßig bei den Heimfans schon längst haushoch unterlegen war. Leichter gesagt, als getan, aber hier regierte nun wirklich der VfB, sowohl spielerisch als auch akustisch. Wieder einmal hat es der VfB geschafft, einen frühen Rückstand zu drehen und am Ende deutlich zu gewinnen.

Danach war das Ding dann auch gegessen, der „Drops gelutscht“, es passierte nichts mehr was uns noch gefährlich werden konnte. Nach Abpfiff feierten wir minutenlang mit der Mannschaft und brauchten lange, um den Weg aus dem Stadion anzutreten. Es leerte sich zügig, viele aus dem Gästeblock waren mit Bussen angereist, eingeschränkt durch knackig angelegte Abfahrtszeiten leerten sich die steilen Ränge schnell, während wir ewig lang brauchten, um erstmal außerhalb des Stadions zu kommen, noch länger, bis wir durch das übliche Verkehrschaos überhaupt aufbrechen wollten.

Wenn sie so weitermachen, können wir fast schon fest planen fürs europäische Geschäft. In weiteren 3 Tagen wartet der nächste Gegner auf uns, Werder Bremen will ebenso international spielen. Wo mir das normalerweise Bauchschmerzen bereiten würde, stehe ich nun da, völlig angstfrei. Die letzten Spiele waren fast durchweg offensichtlich und souverän, teilweise überdeutlich. In dieser Verfassung müssen wir vor niemandem Angst haben \“ nein, nicht einmal vor den Bayern, und vor Bremen schonmal gar nicht.

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Autor: Ute

31 Jahre, gebürtig aus Leipzig, seit 2010 wohnhaft in Stuttgart - Bad Cannstatt. Dauerkartenbesitzerin, Mitglied, Allesfahrerin und Fotografin für vfb-bilder.de. Aus Liebe zum VfB Stuttgart berichte ich hier von meinen Erlebnissen – im Stadion und Abseits davon. Mehr über mich

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