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Unterwegs aus Liebe zum VfB Stuttgart

Die große Chance verpasst

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Wie gern ich doch geschrieben hätte „Mer losse d’r Dom en Kölle… Aber die Punkte nehmen wir mit!“ – wie man sich irren kann. Nach Wochen begeisterndem Fußball und eine nahezu abartigen Punkteausbeute wurde das Spiel in der Domstadt fast schon zur Ernüchterung. Etwas Gutes hatte es dennoch: durch die gleichzeitige Niederlage von Werder Bremen spielt der VfB ganz sicher international, zumindest Europa League Qualifikation, das kann uns nun keiner mehr nehmen.

Geplant war das Spiel eigentlich nicht. Für die offizielle Fanclubbestellphase haben wir uns nicht angemeldet, Köln dafür in der nächsten Saison wieder zu besuchen, war der eigentliche Plan. Schon letztes Jahr setzten wir aus beim Auswärtssieg, und ob Köln nächste Saison immernoch erstklassig ist, weiß man auch noch nicht so genah, sie stecken im Abstiegskampf. Kurzerhand noch eine Karte organisiert freute ich mich sehr, wieder zurück zu kehren in die Stadt, wo ich einst mit akuter Bronchitis einem 1:5-Auswärtssieg beiwohnen durfte.

Etwas mehr als 2 Jahre nach meinem letzten Spiel in Köln standen die Chancen gut, an diesem Samstag Nachmittag alles klar zu machen fürs internationale Geschäft. Selten sah es so gut aus, nach zuletzt guten Auswärtsspielen beim abstiegsbedrohten Lieblingsgegner. Ich wünschte, es wäre so einfach gewesen, wie es sich anhörte.

Vor der Nase eine Woche Urlaub, sie begann mit dem frühen Aufstehen um 5 Uhr morgens. Frühstücken, dusche, Haare waschen und alles richten für den Tagesausflug in die viertgrößte Stadt Deutschlands: Kamera, Geldbörse, Tempos, Kaugummi, Batterien, Schmerztabletten, Handy, Schal und Proviant. Viertel 8 wurden wir an der Haustür abgeholt, zu Siebt machten wir uns auf den Weg. Mit Vorfreude, mit Hoffnung und guter Laune \“ aber mit schlechtem Wetter. Der Wetterbericht drohte uns einen ganzen Tag schlechtes Wetter an. Er sollte nicht irren.

Nach gut 4 Stunden Fahrt und 2 Raucher- und Toilettenpausen erreichten wir unser Ziel über Köln-Bocklemünd im Nordwesten der Stadt, da wir einen langen Stau über die Hauptzufahrt Köln-Zentrum gerade so noch entgehen konnten. Regen prasselte nieder, als wir uns nach einigen Diskussionen mit dem örtlichen Ordnungsdienst auf einem der Stadion-Parkplätze auf grüner Wiese einfanden.

Uns zog es erstmal in die Innenstadt mit der Straßenbahn, wo wir ein wenig umher wanderten um festzustellen, dass die Zeit für ein gemütliches Mittagessen zu knapp war und wir nach einem Zwischenstopp bei McDonalds \“ wo alle verzweifelt Hungrigen mit Zeitmangel früher oder später landen \“ wieder zum Stadion fuhren. Zum Leidwesen vieler in einer derart vollgestopften und stickigen Straßenbahn, eingequetscht zwischen Schwaben, die sich als Köln-Fans entpuppten. Was zur Hölle ist denn da bloß schiefgegangen?

Raus hier, die frische Luft beim Aussteigen am Stadion war gerade noch rechtzeitig. Dort angekommen trennte man sich, viel Zeit war nicht mehr bis zum Anpfiff. An der Eingangskontrolle mussten wir unsre Trinkpäckle in den Müll werfen (obwohl nirgends etwas davon zu lesen war \“ und wohl ein Missverständnis war, ich schrieb wenige Tage später eine Mail an den FC und wurde sogar zurückgerufen), bevor wir in den Block hinein konnten, der aufgrund unseres verhältnismäßig späten Erscheinens schon gut gefüllt war.

4.500 bis 5.000 Schlachtenbummler sollten es sein insgesamt (und damit mindestens 500 mehr als in Kaiserslautern), im Stehblock und den angrenzen Sitzplatzbereichen auf Unter- und Oberrang. Darunter viele bekannte Gesichter \“ jede Woche die selben Leute. Aber das meine ich nicht negativ, ihr alle seid fester Bestandteil meines Lebens und ich würde keinen von euch missen wollen. Auf dem Weg nach oben schloss ich Einige in die Arme, darunter Milena, Michi, Marcel, Diana und Caro.

Oben angekommen nahmen wir unsere Position ein, Felix verabschiedete sich schon recht bald, um im linken Bereich des Gästestehblocks Fotos zu machen, während ich mich rechts platzierte bei unseren Freunden und Bekannten. Sicher würde ich gern mal wieder etwas näher in den Kern und die Stimmung miterleben, doch solange mein Knie nicht 90 Minuten hopsfähig und schon gar nicht pogofähig ist, halte ich mich lieber fern und besinne mich auf das, was mich auszeichnet, als (soweit ich weiß) einzige weibliche Fotografin der VfB-Fanszene \“ und stolz drauf!

Lange war es dann auch nicht mehr hin bis zum Anpfiff. Während immer mehr Menschen in den Gästeblock hineinströmten, den ich zum letzten Mal vor über 2 Jahren erlebte, fragte ich mich insgeheim, ob ich mir Sorgen machen müsste. Beim Heimspiel gegen Bremen war das noch ganz anders, es war diese positive Anspannung, das Gefühl des sicheren Sieges, es durchströmte mich seit ich morgens aufstand und entlud sich, als wir uns nach 90 Minuten als sicherer Europapokal-Teilnehmer wähnten.

Und heute? Irgendwie nicht so wirklich, lag es vielleicht am wechselhaften Wetter? Es regnete wieder einmal, knochentrocken unter dem schützenden Dach des Kölner Stadions warteten wir gleichermaßen geduldig und angespannt auf den Anpfiff des Spiels, in dem wir die Chance hatten, vorzeitig alles klar zu machen. Würden wir dieses Spiel gewinnen, stehen die Chancen gut, sich auf Platz 5 einzumeiern und gegebenenfalls unangenehme Qualifikationsspiele zu umgehen.

Bedenkt man, das wir noch vor einigen Monaten nur 5 Punkte vom Relegationsplatz entfernt waren, haben wir uns stark gemausert \“ doch solange noch Luft nach oben ist, werden wir nicht aufgeben, weder die Jungs, die bärenstarke Spiele hinter sich haben, noch wir Fans, die wir jedes Mal aufs Neue in der Kurve stehen, mit dem unbeirrbaren Glauben, dass auch wir unseren Anteil am Erfolg des Vereins haben.

Alles, was wir wollen, wonach wir uns sehnen und wofür wir jedes Wochenende früh morgens aufbrechen \“ es ist jene Leidenschaft, die uns antreibt, uns zu Höchstleistungen anspornt, unser ganzes hart verdientes Geld ausgeben lässt, uns manchmal unter Tränen zurücklässt, aber uns eben auch mit den schönsten Momenten des Fan-Daseins beglückt. Ja, das ist der Grund, wonach wir streben, sei es tausende von Kilometer entfernt oder daheim im eigenen Stadion. Es erfüllt uns mit Stolz, dass wir unser Herz einst diesem Verein geschenkt haben.

Derzeit ist es nicht schwer, an das Gute beim VfB zu glauben \“ in der Hinrunde sah es lange nicht so aus, als würde in dieser Saison mehr als das graue Mittelmaß herausspringen. Ein Sieg nach dem anderen wurde eingefahren, mit einem der leichtesten Restprogramme aller Europapokal-Anwärter hatten wir mental den Sieg gegen Köln schon in der Tasche, was soll man auch liegen lassen gegen einen bereits am Boden liegenden Gegner. Frei nach dem Motto: „Mer losse d’r Dom en Kölle… aber die Punkte nehmen wir mit!“

Die Cheerleader tanzten fröhlich auf dem Rasen, als sie schließlich eine Gasse bildeten und durch sie hindurch die Mannschaften aufs Feld liefen. Es war angerichtet, auf gehts, Stuttgart, kämpfen und siegen! Mögen die 3 Punkte mit uns sein, wir brauchen sie dringend für die internationalen Plätze. Kein Zeichen von Mitleid für die abstiegsbedrohten Kölner, die die Punkte gut für den Abstiegskampf gebrauchen könnten \“ doch da ist man wie so oft eigennützig.

Natürlich bin ich mir dessen bewusst, wie oft ich mich wiederhole: zu Spielen, die einen irgendwie mit einem unbefriedigenden bis beschämenden Gefühl zurücklassen, vermag ich oft nicht allzu viel zu schreiben \“ es sei mir verziehen, sind die letzten Spielberichte doch regelmäßig ausgeartet: VfB – Bremen mit 16350 Zeichen, Augsburg \“ VfB mit 16989 Zeichen und VfB – Mainz mit 21964 Zeichen. Viel Lesestoff in den letzten paar Wochen, Hand hoch, wer jeden einzelnen bis zum Ende durchgelesen hat?!

Das war wirklich nicht gerade das Gelbe vom Ei, was wir 90 Minuten später resümmieren mussten. Ein was Gutes hatte es dennoch: nach wie vor ungeschlagen, seit nunmehr 10 Spielen. Ich wehre und winde mich, bin ich mir dessen bewusst, ein ziemlich schlechtes Spiel optisch und mental noch einmal Revue passieren zu lassen. In den letzten Wochen hat mir das Schreiben wahrlich mehr Freude bereitet, lang ists her, dass es so gut lief. Obwohl ich in der Woche nach dem Auswärtsspiel in Köln Urlaub hatte (bzw. gegenwärtig noch habe), kommt der Spielbericht ziemlich spät.

Schön anzusehen war es nicht. Schon einige Minuten lief das Spiel, die Stimmung war gut, im Vergleich zu unserem VfB. Eine erste Halbzeit, die rein gar nichts mit dem zu tun hatte, was wir zuletzt so bewundert hatten. Fehlpässe, schlampige Zuspiele, Ballverluste \“ es war so ziemlich alles, nur nicht das, wovon man in den letzten Wochen verwöhnt wurde. Unsere Mannschaft brachte nicht viel zu Stande, was, anbetracht der Tatsache dass wir doch unbedingt international spielen wollen, eine Farce ist.

Ganz im Gegensatz zu den Kölnern, die leider nicht so leblos am Boden lagen, wie wir gehofft hatten. In jüngster Vergangenheit wurde die Notbremse gezogen und auch der Trainer Stale Solbakken nach 9 Monaten Amtszeit entlassen, für ihn kam Frank Schäfer, der für den FC immer wieder mal als Interimstrainer einspringen musste. Bruno Labbadia hat es anscheinend geahnt, dass sportlich angeschlagene Mannschaften mit neuem Trainer so ziemlich zu den unangenehmsten Mannschaften gehören, gegen die man überhaupt spielen kann. Er sollte auch hier Recht behalten.

Sie stemmten sich mit aller Gewalt gegen den drohenden Abstieg, mit 29 Punkten stehen sie derzeit auf dem Relegationsplatz und hoffen insgeheim auf die Konkurrenz, die parallel in Berlin spielt: Kaiserslautern, die fast schon als 1. Absteiger fest standen, war gleichzeitig zu Gast bei der Hertha. Uns dagegen sitzen noch Leverkusen, Hannover und Bremen im Nacken, mit zwischen 4 \“ 7 Punkte Rückstand auf uns.

Die nötige Durchschlagskraft ließen unsere Jungs indes sehr vermissen, dabei war es ja nicht das erste Spiel gegen einen tief stehenden Gegner. Das hielt uns im Gästeblock allerdings nicht davon ab, die Jungs anzutreiben. Abwechselnd fotografierend und den Anweisungen der Vorschreier folgend (an der Stelle viele Grüßle!), konnte ich spüren, dass es zwar nicht das beste Spiel des VfB war, aber der Glaube an den Sieg unumstritten vorhanden war.

Die Minuten verstrichen, alle warteten irgendwie darauf, dass etwas passiert. Das Führungstor… wobei das nicht unbedingt für den VfB hätte sein müssen, in den letzten 3 Spielen ging jeweils der Gegner in Führung und verlor dann noch mit 1:4 (Bremen und Mainz) und 1:3 (Augsburg) \“ auf Facebook erschien kürzlich eine Seite „Wenn man gegen den VfB Stuttgart führt, hat man praktisch schon verloren“, welch herrliche Ironie \“ noch vor einigen Monaten wurden einem zurecht Angst und Bange, war es da so gut wie ausgeschlossen, im Falle des Rückstands noch einen (hohen) Sieg rauszuholen.

Torlos ging es in die Halbzeitpause. Torlos! Das erste Spiel, in dem wir nicht innerhalb der ersten 25 Minuten zurücklagen und bis zur Pause noch auf 1:2 drehten, das gelang uns bisher in jedem der letzten 3 Spiele. Grund zur Sorge? Ich weiß es nicht. Wo zuletzt nur Wohlwollen, Freude und Zufriedenheit an der Tagesordnung waren, konnte man zunehmend lautes Gebruddel vernehmen. Man war unzufrieden, und da schließe ich mich persönlich nicht aus. Es hagelt hoffentlich deutliche Worte unseres Trainers in der Kabinenansprache. So war zumindest kein Blumentopf zu gewinnen.

Sollte es laut geworden sein in der VfB-Kabine, man merkte zumindest nach Wiederanpfiff nicht sofort etwas davon. Die Kölner drückten weiterhin, während der VfB kaum wusste, wie ihm geschah. Erst in den folgenden Minuten gelang es uns erst, uns ein bisschen davon frei zu machen, mehr Ballbesitz zu erobern und die Abwehr zu stabilisieren, die in der 1. Halbzeit zunehmend Probleme mit dem wechselwilligen Lukas Podolski hatte.

Eine gute Portion Naivität bei unseren Jungs spielte auch mit, ich bin mir nicht sicher, was an diesem Tag mit ihnen los war. Wer waren sie, und was haben sie mit den Jungs der letzten Wochen gemacht? So schlief die gesamte Abwehr, als der Nationalspieler an den Ball kam, querlegte auf den in Ungnade gefallenen aber von Frank Schäfer zurückgeholten Slawomir Peszko, der nur noch den Fuß hinhalten musste und der FC im ausverkauftem Haus die zugegebenermaßen nicht unverdiente Führung feiern durfte.

Das war unsere Chance \“ das Gegentor, noch 40 Minuten zu spielen, Zeit genug, um noch auf 1:3 oder höher zu drehen, wenn es eine Mannschaft kann, dann ja wohl unsere! Denkste. Immer wieder mussten wir zittern, dass dem FC sogar noch das 2:0 gelingt, während unsere nicht wirklich die nötige Durchschlagskraft und Effizienz an den Tag legten wie zuletzt. Bruno Labbadia musste reagieren, er brachte Cacau für Julian Schieber und Shinji Okazaki für Martin Harnik, 2 Joker für 2 Stammspieler, von denen man in diesem Spiel nicht viel sehen konnte.

Vor den Augen des Gästebereichs vergab Cacau, der noch immer die kommende Europameisterschaft im Blick hat, aus aussichtsreicher Position den möglichen Ausgleich. Das Klatschen der Hände vor die Gesichter war lauter zu hören als so mancher Kölner Fangesang. Die Anzeigetafel zeigte uns 1:0, noch 20 Minuten zu spielen. Vorletzte Saison stand an derselben um die selbe Zeit bereits 1:4, damals schoss ausgerechnet Cacau 4 von 5 VfB-Toren. Das Problem war nur: so viel Zeit hatten wir auch nicht mehr.

Ich kann nicht mal sagen, ob ich 20 Minuten vor Abpfiff angesichts der biederen Vorstellung meines Herzensvereins die 3 Punkte schon abgeschrieben hatte \“ ich wäre gewiss nicht die einzige gewesen. Dass wir am Ende doch nicht mit leeren Händen zurückfahren mussten, verdanken wir unserer schwarzen Perle, der von seinen Mitspielern liebevoll „Helmut“ genannt wird.

Händeringend warteten wir darauf, mit jeder Minute wurde die Sehnsucht nach dem erleichternden Jubel immer größer, verzehrender, anstrengender und beunruhigender. Wie so oft in den letzten Spielen war es der Moment von Tamas Hajnal, ein schneller Pass zu Vedad Ibisevic, der bereits nach wenigen Spielen in Stuttgart angekommen und voll akzeptiert war, weiter zum in die Spitze eilenden Cacau. Was folgte, wird mir noch lang im Gedächtnis bleiben.

Das letzte Mal, als ich so schrie, war Martin Harniks Kullertor zum Ausgleich in Leverkusen vor gut 2 Monaten. Mit der Pieke gab Claudemir Jeronimo Barreto, unser Cacau, dem Ball den Anstoß \“ alles sprang auf, schrie vor Frust, es war der Pfosten. Er rollte weiter, nicht ins Tor, an den anderen Pfosten, die Anspannung zum Zerreißen, wieder prallte der Ball am Pfosten ab… um schließlich, zur lautstarken Erheiterung der Mitgereisten dann doch noch den entscheidenden Weg hinter die Linie zu machen \“ irres Billardtor.

Es war mehr ein Gefühl der Erleichterung als der grenzenlosen Freude über ein Tor, zu schlecht hatten sie bis zu diesem Zeitpunkt gespielt. Fürs erste dachte man nicht daran, alles was man hoffte, war ein weiteres VfB-Tor, um die nötigen 3 Europapokal-Punkte einzusacken und mit zu nehmen auf die 4-stündige Heimfahrt nach Stuttgart.

Beinahe hätte das auch tatsächlich geklappt, wäre da nicht Michael Rensing gewesen, der sich in Köln sichtlich wohler fühlt als damals bei Bayern München. Nach einem strammen Schuss unseres Ausgleichstorschützen Cacau hielt er den Ball mit einer Hand, offenbar auf der Linie \“ somit kein Tor, Diskussionen darüber auch nicht wirklich von Nöten, die TV-Bilder zeigen allesamt, dass der Ball nicht im vollen Umfang über der Linie war. Bitter dennoch, hätte das doch noch den Sieg bedeuten können in der 84. Minute.

Danach war dann auch die Puste raus bei beiden Mannschaften, man einigte sich stillschweigend auf das 1:1, was uns etwas mehr helfen könnte als Köln. Gebannt warteten wir auf die Endergebnisse der anderen Spiele. Dass Kaiserslautern in Berlin gewann, freute zwischenzeitlich natürlich sehr die Kölner, auch wenn es keinen großen Unterschied macht, ob sie nun 1 oder 2 Punkite Vorsprung auf die Hertha haben.

Zeitgleich unterlag Bremen trotz Führung den Bayern, gut für uns, auch in Sachen Titelrennen für alle Nicht-Bayernfans, denn Dortmund gewann im Abendspiel noch gegen Gladbach und sicherte sich vorzeitig den Meistertitel. Leverkusen gewann auswärts in Hoffenheim und rückte bis auf 2 Punkte an uns heran, mit 3 Punkten Abstand gefolgt von Hannover, die sich torlos von Freiburg trennten.

Wir haben die große Chance verpasst, alles klar zu machen. Somit ist der VfB zwar in jedem Fall international, muss aber in den letzten beiden Spielen gegen Bayern (auswärts) und Wolfsburg (daheim) Platz 5 bewahren \“ und das wird nicht einfach. Schlimmstenfalls rutschen wir zurück auf Platz 7 (erstmals seit dem 27. Spieltag) und müssen Qualifikationsspiele bestreiten.

Mit einem leicht unbefriedigtem Gefühl blieben wir zurück im Gästeblock, bevor wir uns langsam auf den Rückweg machten. Nach einem Zwischenhalt auf dem Parkplatz der Gästebusse, wo noch minutenlang geschwätzt wurde, liefen wir langsam zum Auto zurück. Erst spät packten wir es und der Transporter mit 7 Leuten machte sich auf den Weg in Richtung Stuttgart.

Auf der Rückfahrt bearbeitete ich bereits schon sämtliche Fotos, doch die Zeit, oder vielmehr, der Akku reichte nicht mehr zum Hochladen der Bilder, was ich spät Abends am heimischen Rechner noch nachholte, bevor ich mich schlafen legte. Wieder mal ein anstrengender Trip bei wechselhaftem Wetter, ohne maximale Punktausbeute und dem irgendwie faden Nachgeschmack. Hoffentlich war diese, gelinde gesagt, nicht so dolle Leistung unseres VfB nur eine Ausnahme. Nun bin ich am Ende meines Spielberichts. 17575 Zeichen \“ soviel dazu, dass ich meine Leser diesmal nicht überfordern wollte.

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Autor: Ute

31 Jahre, gebürtig aus Leipzig, seit 2010 wohnhaft in Stuttgart - Bad Cannstatt. Dauerkartenbesitzerin, Mitglied, Allesfahrerin und Fotografin für vfb-bilder.de. Aus Liebe zum VfB Stuttgart berichte ich hier von meinen Erlebnissen – im Stadion und Abseits davon. Mehr über mich

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