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Unterwegs aus Liebe zum VfB Stuttgart

Vom Lieblingsgegner zur Demütigung

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Ich könnte fast sagen: mir fehlen die Worte. So bitter war die Heimniederlage gegen Bremen, die sowohl vom Spielverlauf als auch vom Ergebnis her völlig gerechtfertigt war. Doch Worte finde ich genug, z.B. Arbeitsverweigerung, Schläfrigkeit, Lustlosigkeit. Als wäre Düsseldorf nicht schon schlimm genug gewesen, so schwärmen wir dennoch jedes Wochenende aus, um mit hängenden Köpfen zurück zu kehren. Woche für Woche das selbe Thema, die fünfte Niederlage in Folge veranlasst uns zu deutlichen Worten des Frustes. So schlecht war der VfB zuletzt vor 25 Jahren.

Es ist ein Teufelskreis, in dem wir drin stecken: Verein, Mannschaft, Fans, das gesamte Gefüge ist grade unharmonisch, wirklich stolz auf seinen Verein kann man aktuell nicht sein. Wie sagt man noch so schön? „Ich bin mit der Gesamtsituation unzufrieden“ \“ die Spieler sind völlig von der Rolle, Stammspieler, deren Stabilität man sich bisher immer sicher sein konnte, machen katastrophale Fehler, Trainer Bruno Labbadia, der seinen Vertrag erst verlängert hat, scheint die Jungs kaum noch zu erreichen. Woher kommt das?

Stets zieht es sich in diesen Wochen durch wie ein roter Faden: wenig Engagement auf dem Platz führt zu schlechten Leistungen, schlechte Leistungen führen zu Niederlagen, Niederlagen führen auf kurz oder lang zur wachsenden Unzufriedenheit der Fans, die Unzufriedenheit der Fans führt zu mangelnder Unterstützung (frühes Pfeifen, weniger Zuschauer), mangelnde Unterstützung führt zu Unsicherheit der Spieler, die Unsicherheit der Spieler führt zu wenig Engagement… und so weiter.

Nicht ohne Hoffnung

Beängstigend, in welcher Art und Weise die letzten Spiele verloren gingen. Keiner würde etwas sagen, hätte man sich den Arsch aufgerissen und zumindest unglücklich verloren. Was uns allerdings zwischenzeitlich dargeboten wurde, schon zum Ende der Rückrunde, lässt unsere Unzufriedenheit langsam in große Wut umschlagen. Es ist unser Ziel und unser Wunsch, den Verein zu begleiten und zu unterstützen, die letzten Wochen machen es einem allerdings so unzweifelhaft schwer.

Samstag morgen, früh aufgestanden, alleine auch, um den hartnäckigen Entspannungskopfschmerzen zu entfliehen. Haushalt gemacht, gefrühstückt, die Spielberichte über Bayern und Düsseldorf veröffentlicht, Mittag gegessen und sich langsam vorbereitet auf das Spiel. Immer wieder flog ein kleines Schmunzeln über meine Lippen, hoffte ich heute mehr als je zuvor auf den Befreiungsschlag. Bremen daheim liegt uns, dachte ich mir zumindest. Erinnerungen an tolle Spiele, die letzte Heimniederlage gegen Bremen war im Oktober 2009, seither gab es unter anderem in den letzten beiden Saisons ein 6:0 und 4:1. War das schön.

Marco hatte wie so oft Recht \“ ein guter Freund, der es erneut schon geahnt hat, „Och dann gibts halt wieder ne Niederlage“ meinte er noch am Freitag. Ich wollte ja nicht auf ihn hören! Beim Heimspiel gegen Frankfurt war mir das sogar eine Wette wert, die ich (glücklicherweise!) verlor, nur was den Ausgang beim Auswärtsspiel in Gladbach anging, hatte er Unrecht. Aber sonst? Es ist beängstigend, denn nach dem Spiel nannte er schon die nächsten beiden Prognosen. Lalala, ich kann dich nicht hören!

Dick eingepackt zum Heimspiel

Es lebe das Zwiebelsystem! Mit 3 Lagen Pullis plus Jacke ging es bei trügerischem Sonnenschein und dennoch stellenweise kaltem Wind zum Stadion. Wir waren früh dran, nur die bereitstehende Polizei am Cannstatter Bahnhof und nur vereinzelt einige VfB-Fans konnten darauf hindeuten, dass heute ein Spiel statt findet. Nette Plauderei, Entgegennahme meiner Tickets für Hoffenheim, Genk und Leverkusen, Sonne, Wind und Schnee wechselten sich im Minutentakt ab, bevor es hinein ging. Noch immer war ich guter Dinge.

Noch weniger als eine Stunde bis zum Anpfiff, der Gästeblock bereits gut gefühlt, 1.600 Bremer waren mitgereist, wenn ich das richtig vernommen habe, beim Hinspiel am Sonntag Nachmittag waren es etwa 1.200 Stuttgarter im hohen Norden. Viele Zuschauer werden es heute nicht, das zeichnete sich bereits frühzeitig ab. Ich sollte Recht behalten, es waren am Ende 41.200 Zuschauer, was somit 18.800 leer gebliebenen Plätzen entspricht \“ wen wunderts, bei den aktuellen Leistungen, was natürlich nicht heißt, dass ich das gut heiße. Traurige Zeiten für den VfB Stuttgart.

Ich postierte mich an einem der Wellenbrecher im Block 33a, mit guter Sicht auf Spielfeld und den Großteil der Cannstatter Kurve zu meiner Linken, sofern mir die Sicht nicht von einer 2 Meter großen Person versperrt werden würde. Apropos, Felix war wie immer im Block 37. Als hätten wir uns abgesprochen, befinden wir uns jeweils in den beiden Blöcken links und rechts vom Stimmungskern, in dem die Beteiligungsrate schon stark nachlässt, was wir beide natürlich schon sehr bedauern.

Und täglich grüßt das Murmeltier

Unser Hauptsponsor, die Mercedes-Benz Bank, verteilte an den Blockeingängen VfB-Fähnchen, um die drohende Unterbefüllung des Stadions zumindest ein wenig optisch wieder wett zu machen. Mission gescheitert, so nebenbei. In der Cannstatter Kurve wehten große Schwenker mit dem alten Wappen, als die Mannschaft das Feld betrat. Würde es heute etwas werden mit den ersten 3 Punkten 2013? „Arsch hoch!“ war das Motto eines der Spruchbänder. Als einzige Mannschaft in der Bundesliga sind wie bisher ohne Punkte. Und trotzdem: noch immer war ich guter Dinge.

Erinnert ihr euch an das Heimspiel gegen Bayern vor 2 Wochen? Ja? Erinnert ihr euch noch daran, dass wir bereits nach 2 Minuten hätten in Führung gehen können? Ja? Auch diesmal gab es nach jeweils 2 und 4 Minuten Chancen, in Führung zu gehen. Und auch hier wieder: es hätte auch anders laufen können. Vorausgesetzt, die Mannschaft hätte sich dazu entschlossen, 90 Minuten am Spielbetrieb teil zu nehmen.

Noch war die Stimmung ansprechend in der Cannstatter Kurve, es wurde alles an Vorschreiern aufgewartet, was die Cannstatter Kurve zu bieten hatte: 6 Vorschreier für ca. 8.000 Stehplätze, heute effektiv weniger Zuschauer, das Interesse an den Heimspielen ist ja seit Monaten schon eher mau, nur der harte Kern, der bleibt. Es fällt mir derzeit zunehmend schwer, über die Stimmung in der Cannstatter Kurve zu schreiben.

Wir sind nicht ALLE die Cannstatter Kurve

Man genügt derzeit auch den eigenen Ansprüchen nicht, da muss man sich natürlich selbst hinterfragen. Doch was kann ich alleine ausrichten, wenn ich beim angestimmten „1893“ offenbar eine von ganz wenigen bin, die mithüpfen? Auch das ein Indiz für die schwierige Situation, viele kommen einfach nur zum Bruddeln ins Stadion, fühlen sich bestätigt, wenn es schlecht läuft, aber mitmachen, singen, klatschen? Viele haben den Sinn des Stehplatzbereichs der Cannstatter Kurve nicht begriffen.

Kennt man das Endergebnis, ist es nur umso frustrierender und schmerzhafter, wenn man bedenkt, dass das Spiel gar nicht so schlecht angefangen hatte. 20 Minuten lang roch es nach dem ersten Heimtor des Jahres, 20 Minuten, in denen die Mannschaft gut verteidigte und nach vorne immer wieder motivierte Vorstöße wagte, auch wenn das Gezeigte noch nicht ganz das Gelbe vom Ei war \“ man gibt sich aktuell auch mit Schonkost zufrieden, sofern am Ende das Engagement und einigermaßen die Punktausbeute stimmt.

Doch auch Bremen wollte hier nicht wieder Punktelieferant wie in den letzten Jahren sein (leider!), nach 24 Minuten schoss Kevin de Bruyne direkt vor unserer Nase an den Pfosten, den Nachschuss konnte Sven Ulreich abfangen. Kurz durchpusten, da hatten wir richtig Glück gehabt. Nachweislich war das der Moment, in dem die Bremer anfingen, sich mehr zuzutrauen, sie wachten auf. Gegen eine Mannschaft im Tiefschlaf wäre es vielleicht ja was geworden mit einem Heimsieg, aber auch nur vielleicht.

Drohendes Unheil

Nur wenige Minuten später wurden die Norddeutschen immer frecher, immer häufiger waren sie in unserer Hälfte unterwegs. In mir stieg langsam ein ungutes Gefühl auf. Die Kurve spürte, dass das Spiel in eine Richtung kippte, von der wir nach den ersten 20 Minuten gehofft hatten, es bliebe uns erspart. Kleinere Fehler häuften sich, und obwohl es noch 0:0 stand, wollten mir Marcos Worte nicht aus dem Kopf gehen.

Ich starrte hinaus aufs Spielfeld, in meinem Kopf hallte seine Aussage wieder. Felix hingegen war guter Dinge, er meinte, wir würden das Spiel gewinnen, doch auch er wird sicherlich gemerkt haben, dass nach 20 Minuten die erste Tiefschlafphase des Spiels einsetzte. Kurz nach dem Pfostentreffer und dem gehaltenen Nachschuss traf Eljero Elia nur das Außennetz. Unruhe machte sich breit, das Bruddeln wurde lauter und lauter.

Kurz darauf sollte sich bewahrheiten, was sich die ganze Zeit schon angekündigt hatte: das Gegentor. Torschütze war Mehmet Ekici, der nach einer von unseren Spielern völlig desinteressiert beobachteten Flanke von Kevin de Bruyne irgendwie mit der Hacke den Ball ins Tor drehte. Nichts zu halten für Sven Ulreich, der schon viel zu oft in dieser Saison hinter sich greifen musste \“ ein Torverhältnis von -14, diesem Tor eingeschlossen, spricht eine deutliche Sprache.

Noch nicht zu spät

In den letzten 10 Minuten der ersten Halbzeit passierte nicht wirklich noch etwas Nennenswertes, mit 0:1 ging es in die Pause. Bitter, aber noch lange kein Weltuntergang, es waren noch 45 Minuten Zeit, das Ergebnis gerade zu biegen. Ach letzte Saison ging Bremen mit 0:1 in Führung, es war das einzige, an dem ich mich krampfhaft festklammerte. Geradezu lächerlich, nicht wahr? Es ist größtenteils die selbe Mannschaft, die damals auf dem Platz stand. Nur Julian Schieber, der uns im Sommer verlassen hatte, und Cacau, der nach seinem Kreuzbandriss immernoch verletzt ist, waren nicht im Kader.

Trotz allem, was sich schon in der ersten Halbzeit angedeutet hatte, kehrte dennoch für einen Moment die Hoffnung zurück. Erst 5 Minuten waren gespielt, da fiel der Ausgleich, schon ein wenig aus dem Nichts. Riesen Jubel in der Cannstatter Kurve und im Rest des Stadions, verständlich. Wie habe ich sie vermisst, die Tormelodie „Bro Hymn“ von Pennywise. Was gibt es Schöneres? Für einen Moment war die Welt der Stuttgarter ein wenig heiler als zuvor. Es war nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen, doch war es zumindest die Hoffnung, dass alles gut wird.

Lange währte die Freude nicht. Nur 11 Minuten dauerte jene kleine Momentaufnahme, der Glaube an den Heimsieg zersprang wie ein zu Boden gefallenes Glas. Ohne es schön reden zu wollen oder zu können, wir stecken in der Krise. Selbst William Kvist, Defensivstratege und Sympathieträger, war nicht Herr seiner Selbst. Solche Fehler begehst du in der Kreisklasse und wirst dafür prompt ausgewechselt. Es war ein leichtes Spiel für Aaron Hunt. Was ging im Kopf des Dänen vor? Schwer zu sagen.

Nichts entgegen zu setzen

Einfacher zu definieren war der Unmut, der sich spätestens seit diesem Moment unaufhaltsam Bahn brach. Ein ganz besonders unangenehmer Zeitgenosse stand 2 Reihen hinter mir und beschwerte sich über die kompletten 90 Minuten in steigender Lautstärke, ohne auch nur ein einziges Lied mit zu singen, geschweige denn, den Arm zu erheben \“ außer zum Pöbeln natürlich. Wieder führte Werder, wie schon gegen Bayern nach einem katastrophalen Aussetzer in der Abwehr.

Damit war das Spiel gelaufen, nicht einen einzigen Lichtblick gab es bis zum Spielende vom VfB. Folgerichtig schon das 1:3, und wenn du erst kein Glück hast (vergebene Torchancen nach 2 und 4 Minuten und ein nicht gegebener Handelfmeter), kommt auch noch Pech dazu und schließlich, weils ja der VfB ist, wird alles auch noch ins lächerliche gezogen mit einem direkt verwandelten Freistoß. Wieder Mehmet Ekici, der sich auf den Boden fallen ließ und eine Jubeltraube Bremer über ihn stürzte. Chapeau, so wirds gemacht. Welch bittere Erkenntnis.

Der Versuch alleine wurde zwar von ein paar wenigen zumindest beklatscht, unklar, ob es nochmal eine offene Partie geworden wäre, wäre Vedad Ibisevics Fallrückzieher ins Netz gegangen. Man versuchte sich noch einmal im Offensivdrang, sofern man das überhaupt so nennen kann. Unnötig, zu erwähnen, dass dadurch hinten riesige Löcher entstanden. Kevin de Bruyne setzte den Schlusspunkt mit einem ansehnlichen Heber zum 1:4. Hämisch klatschten die VfB-Fans in der Kurve und auf der Tribüne. „Seht ihr, Stuttgart, so wird das gemacht!“ sangen ein paar Betrunkene hinter mir. Danach war Schluss.

Wie begossene Pudel

Während die Bremer im Gästeblock verständlicherweise jubelten, waren die Reaktionen auf die Niederlage unterschiedlich. Viele waren einfach nur schockiert, außer Stande, irgendwelche Emotionen zu zeigen, andere schüttelten einfach nur den Kopf, die meisten jedoch machten ihrem Unmut akustisch Luft. In einer fast schon grenzwertigen Dezibelstärke knallte der Mannschaft unsere Meinung zu diesem Spiel entgegen. Stinkefinger wurden erhoben, so weit ist es schon mit uns gekommen.

Sie kamen bis zur Strafraumlinie, blieben dort wie die Hühner auf der Stange stehen und schauten sich das ganze in der Cannstatter Kurve an. Was in ihren Köpfen vorging, darüber gibt es zahlreiche Theorien. Die Kluft zwischen Mannschaft und Fans wird immer größer, der Boden bröckelt und keiner weiß, wie lange man noch mit entsprechend großem Anlauf darüber springen kann. Es wäre heute die große Chance gewesen, sich wieder ein Stück anzunähern, diese Möglichkeit hat man mehr als fahrlässig vertan. Soviel zum Thema „Arsch hoch \“ Wille zeigen \“ 3 Punkte holen!“.

Ohje, VfB. Was wird nur aus uns werden? Jede Woche aufs Neue wird das Zeil aufgerufen, gegen den nächsten Gegner unbedingt gewinnen zu müssen. Wir verloren in Mainz, in Wolfsburg, in Düsseldorf, gegen Bayern und nun auch gegen Bremen. Viele oberflächliche Aussagen, selbst Sven Ulreich und Christian Gentner, die nach jedem Spiel via Facebook den Kontakt zu den Fans suchen, stehen unter Dauerbeschuss. Keiner weiß so recht, wie es weitergehen soll.

Nächste Station: Abstiegskampf \“ Übergang zur 2. Liga

Nächster Gegner: Hoffenheim. Selbst, wenn die Situation gerade nicht so zerfahren wäre wie im Moment, es bedarf gegen den ungeliebten Kommerzclub ohnehin Wiedergutmachung für die Katastrophe im Hinspiel. Damals fragte ich, dass es nicht schlimmer kommen könnte. Ich irrte mich, es kam schlimmer. Willkommen zurück im Abstiegskampf \“ wir haben es NICHT vermisst. Es wird sich zeigen, ob das Nervenkostüm der zusammengesparten Mannschaft ausreicht, um weitere schwere Wochen durchzustehen, von den zurecht ungeduldigen Fans ganz zu schweigen.

Schnell verließen wir das Stadion, noch ein kleiner Snack auf dem Heimweg und Abends die Bilder bearbeitet. Durch die neuen Einstellungen an meiner Stadionkamera dauerte es entsprechend lange. Über 500 Fotos statt der üblichen 250-300 Fotos, selbst mit einer entsprechend hohen Ausschussrate durch Serienbildfunktion und Aufnahmen mit falschem Fokus, ist es stets viel Arbeit. Ich tue das, weil ich es (zumindest in der Regel) gerne tu, weil ich meinen Verein liebe, auch wenn er mich in den Wahnsinn treibt und mir Woche für Woche die Laune verhagelt.

Es heißt immer, man solle zu seinem Verein stehen, in guten wie in schlechten Zeiten. Wir hart das mitunter sein kann, zeigen gerade jene schweren Wochen. Ich kann es nicht gutheißen, vor Spielende das Stadion zu verlassen, ich verstehe nicht, dass man sich eine Karte für die Cannstatter Kurve kauft und sich dort nicht einmal am Support beteiligt, doch es will mir ebenfalls nicht in den Kopf, wie es eine Mannschaft jede Woche schafft, Leistungen wie in der Kreisliga abzuliefern.

Die Kluft wird immer größer

Ob Mannschaft und Fans in dieser Saison noch zusammenfinden, wird sich zeigen. Bis dahin: Holt eure „Niemals 2. Liga“-Schals wieder raus. Ich hoffe, wir brauchen sie nicht allzulange und finden schon bald in die Spur zurück. Es braucht ein Erfolgserlebnis, soviel ist klar. Felix tröstet mich derzeit so gut er kann, er ist ein immerwährender Optimist. Er hat schon zwei Mal den Abstiegskampf mitgemacht, ich erst einmal, keiner von uns will das nochmal durchmachen. Doch es macht mir Angst, wenn der zweite große Optimist, den ich kenne, uns weitere schweren Wochen prophezeit.

Zu guter letzt noch Grüße an einen langjährigen Kumpel, den ich seit meinem Umzug nach Stuttgart in Leipzig zurück gelassen habe. Dennis, alter Bremer, ich kann dir diesen Sieg nicht mal richtig gönnen, verständlicherweise. Jahrelang haben wir Seite an Seite in unserer Leipziger Kneipe die Heimspiele meines VfB gegen deine Bremer gesehen. Oft bist du frustriert zurück geblieben, hast dem VfB aber immer in anderen Spielen die Daumen gedrückt, erst recht gegen den HSV. Diesmal ists für uns dumm gelaufen: auf ein Neues, hoffentlich gleich in der nächsten Saison.

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Autor: Ute

31 Jahre, gebürtig aus Leipzig, seit 2010 wohnhaft in Stuttgart - Bad Cannstatt. Dauerkartenbesitzerin, Mitglied, Allesfahrerin und Fotografin für vfb-bilder.de. Aus Liebe zum VfB Stuttgart berichte ich hier von meinen Erlebnissen – im Stadion und Abseits davon. Mehr über mich

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