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Unterwegs aus Liebe zum VfB Stuttgart

Mit schwacher Leistung ins Halbfinale

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Geradezu verhalten klatschte die Cannstatter Kurve, als die Mannschaft in die Kurve kam. Was sich wie eine Pflichtaufgabe anfühlte, war doch im Grunde so viel wichtiger gewesen. Es geht um Prestige, Image und so viel Geld. Vor gerade einmal 20.200 Zuschauern zog der VfB gegen den VfL Bochum ins Halbfinale des DFB-Pokals ein. Alles andere als ein alltäglicher Sachverhalt. Zusammen mit Bayern, Freiburg und Wolfsburg gehören wir zum Kreis der letzten Vier. Ein kurzes Klatschen, dann verzog sich die Mannschaft wie so oft schnell wieder in die Kabine.

Die Freude war da, ohne Frage, doch trotz der letzten passablen Ergebnisse will das Zusammenwachsen von Mannschaft und Fans noch nicht so recht funktionieren. Die Stuttgarter Zeitung bezeichneten das treffenderweise als „Funke, der nicht überspringen kann“. Seit Monaten klaffen im Stadion immer wieder die Lücken, ganze Blöcke bleiben leer, schon längst wurden wir zum Gespött im deutschen Fußball. Schon traurig, sich von einem abstiegsbedrohten Zweitligisten anhören zu müssen, warum wir nur so wenig Leute ins Stadion bekommen.

Es ist jene Kontroverse zwischen Anspruchsdenken und tatsächlich dargebotener Leistung. Viele Fans sind nicht bereit, anzuerkennen, dass jene glorreiche Zeiten mit den jungen Wilden und der Meisterschaft vor 6 Jahren endgültig vorbei sind, und auch die Mannschaft schöpft ihr Potenzial nur selten aus. Was übrig bleibt: Spieler, die eigentlich mehr könnten wenn sie immer Vollgas geben würden, angeführt von einem Trainer, der nicht immer die richtigen Mittel einzusetzen vermag, und die Fans auf den Rängen, die stets top Leistungen in allen Wettbewerben erwarten.

Unruhige Zeiten im Kessel

Und so liegt gerade einiges im Argen. Vorübergehenden Frieden stiftet die aktuelle kleine Positivserie von 3 Siegen und 1 Unentschieden, doch hätte man diese Positivserie nicht, würde das ganze Ausmaß der Stuttgarter Unruhe zu Trage treten. Lauter Unmut gegen den legalisierten Schwarzmarkt viagogo, der mit allen optischen und akustischen Mitteln bekämpft wird, schlechte Stimmung im Stadion, ausbleibende Zuschauerzahlen, ideenlose Auftritte der Mannschaft, fehlendes Konzept auf vielen Vereinsebenen, die Liste lässt sich noch lange erweitern.

Nachtigall, ick hör dir trapsen \“ sicherlich wünschte sich der eine oder andere Zuschauer tief im Inneren das Ausscheiden, um sich so auf die Bundesliga und die Herkulesaufgabe in der Europa League zu konzentrieren. Offiziell lautet das Ziel „Berlin“, zum ersten Mal seit dem verpassten Double 2007. Auch ich wäre gerne dabei, doch kann ich natürlich nicht leugnen, dass mir die Bundesliga wichtiger ist. Im Moment schaut es noch nicht zappenduster aus, doch sollte man stets alle Punkte mitnehmen, die man bekommen kann, schließlich wollen wir auch in der nächsten Saison Europa bereisen mit unserem VfB.

Kurz nach der Auslosung des DFB-Pokal-Viertelfinals wurde das Heimspiel gegen Bochum auch schon verlegt, ursprünglich auf Dienstag anberaumt, wurde daraus kurzerhand Mittwochs, um noch ein wenig mehr Erholung nach der Bundesligapartie gegen Nürnberg zu haben. Auch wenn ich lieber mal wieder auswärts nach Bochum gefahren wäre: Flutlichtspiele unter der Woche haben immer etwas Besonderes. Ich hätte mich mehr gefreut, hätte meine Gesundheit denn besser mitgespielt.

Fußball ist die beste Medizin

Nach einer Woche Urlaub setzte mich eine Grippe außer Gefecht, welch furchtbares Timing. Mit Fieber, Schüttelfrost und Husten steckte ich daheim im Bett fest. Das Fieber ließ nach, die Sucht war zu groß. Ich packte mich trotz moderater 3 Grad Außentemperatur so dick ein, als wären es -15 Grad. Mit Handschuhen, Mütze und Kapuze, machte ich mich kurz vor Anpfiff auf den Weg, keine Freunde treffen, selbst Felix war schon vorgelaufen.

Direkt danach schnell wieder heim zurück ins Bett, so war der Plan. Oh Gott, hoffentlich keine Verlängerung oder auch noch Elfmeterschießen, das kann ich mit Sicherheit nicht gebrauchen. Keine Zeit verlieren, hinein in den Block. Oh man, sind das wieder viele Gäste. Kein Wunder, nur noch gut eine halbe Stunde bis zum Anpfiff, bis auf die Cannstatter Kurve war das Stadion weitgehend leer. Bei der Haupttribüne wundert mich das nicht, die Plätze füllen sich meist erst kurz vor und nach dem Anpfiff. Und wo ist der Rest?

Auch, wenn es mir nicht besonders ging und ich mich aus meiner mobilen Apotheke bedienen musste, die Lutschtabletten, Halsbonbons, diverse Tempo-Packungen und Schmerztabletten beinhaltete, so darf ich dennoch meine „Aufgabe“ nicht vernachlässigen. Die Trageschlaufe meiner Kamera wickelte ich mir in bekannter Manier ums rechte Handgelenk während ich, verbotenerweise bis zur Nase vermummt, in meinen Schal hinein hustete. Kommt mir bloß nicht zu nahe, Leute.

Klassenunterschied sieht anders aus

Schon bald konnte das Spiel beginnen, Fahnenmeer auf weiß-roten Seite, mehrere Bengalos auf der blau-weißen Seite, gefolgt vom obligatorischen Hinweis, wie gefährlich das sei und dass die Bochumer dass bitte ausmachen würden. Zumindest sind keine Bengalos in die Nachbarblöcke oder aufs Spielfeld geflogen, das ist ja zumindest schonmal etwas. Es war angerichtet, hinein ins Spiel, dass für viele so wichtig war. Berlin im Kopf, Bochum vor der Brust. Nur noch 2 Siege bis zum Finale.

Es begann wie so oft ein wenig behäbig, ein bisschen Abtasten auf beiden Seiten. Bochum ist in diesem Wettbewerb nach St. Pauli und Köln der dritte Zweitligist in Folge, was wie eine machbare Aufgabe klingt, ist in der Praxis meist schwieriger. Nichts für schwache Nerven, wenn der VfB gegen einen vermeintlich kleinen Gegner spielt. Es sind dann die besonders Unbequemen, die es wagen, sich sogar zur Wehr zu setzen, auch dann noch, wenn das Spiel schon verloren ist.

Das zeichnet sie natürlich aus, und auch, wenn das Ergebnis etwas anderes sagte: ganz so klar war es zwischenzeitlich nicht. Dank der Bochumer Harmlosigkeit im Angriff war das Ergebnis letztenendes nicht unverdient. Auch der Support der über 2.000 mitgereisten Ruhrpottler konnte sich sehen lassen, sie waren teilweise lauter als die Cannstatter Kurve, in der ein weiteres Mal viele Lücken klafften. Das zuzugeben, fällt mir natürlich schwer, auch ich sehne mich zurück nach besseren Zeiten, bessere Zeiten für den VfB, für die Cannstatter Kurve, für uns alle.

Block 33 \“ Stimmungsfreie Zone

Die erste Halbzeit verbrachte ich dort, wo man mich meistens findet, in relativ großer Entfernung zum Ultra-Kern. Während ich zwischenzeitlich der Kurve mehr Aufmerksamkeit schenkte als dem Spiel selbst, wurde ich unfreiwillig Belauscherin der poetischen Ergüsse der 3 jungen Männer neben und hinter mir. Allesamt schon ein paar Bier intus und niemals ohne Bier in der Hand versuchten sie verzweifelt, Stimmung zu machen, verschütteten einen großteil ihres Gerstensaftes auf die Vorderleute und lallten ziellos herum.

Sie wunderten sich, warum niemand mitgesungen hatte. Was an sich ein korrekter Impuls ist, und auch gewünscht und gefordert ist im Stehplatzbereich der Cannstatter Kurve, ist im Block 33 kein allzu leichtes Unterfangen. Schon oft beklagte ich mich darüber, dass links und rechts des Ultra-Kerns (Blöcke 34 bis 36) keine Stimmung auf die Nachbarblöcke überschwappt \“ warum auch immer.

„Das ist hier leider immer so, kann man nix machen“ murmelte ich durch meinen vollgehusteten Schal hindurch. Sie kannten bisher die wortwörtlich andere Seite, normalerweise stehen sie im Block 37, wollten mal sehen, ob es auf der anderen Seite anders wäre. Ist es nicht, sorry Jungs! Auch von Felix, der seine Fotos im Block 37 macht, höre ich Vergleichbares. Es ist eines von vielen Zahnrädchen, die in Stuttgart einfach nicht so recht ineinander greifen wollen. Ob und wie man etwas dagegen tun kann, wird man herausfinden müssen.

Gente, Gente, Gente, Gente, Gente, Gente, TOR!

Ich hatte mich auf ein schwieriges und offenes Spiel eingestellt. Gegen St. Pauli war es in der 2. Runde fast ein Selbstläufer, es fielen die einzigen 3 Treffer für den VfB innerhalb der ersten Halbzeit, der Wille der Hamburger war so schnell gebrochen. Gegen Bochum würde das nicht funktionieren, dessen war ich mir sicher. Und dennoch jubelten wir erstmals nach 18 Minuten, ein wenig aus dem Nichts heraus.

Wie der Treffer entstehen konnte, war mir zunächst ein Rätsel, erst die Fernsehbilder schlüsselten auf, die unglücklich aus Bochumer Sicht der Schuss von Christian Gentner abgefälscht wurde und sich hinter dem Torwart ins Netz absenkte. Sah wunderschön aus, war aber nicht weniger glücklich zu Stande gekommen. Begeistert rutschte der 27-Jährige über den Rasen und nahm die Glückwünsche seiner Kollegen entgegen. Gente wird hier ja echt noch zum Top-Torjäger, sein 4. Tor im kürzesten Monat des Jahres.

Mit Jubeln hielt ich mich erst gar nicht groß auf. Es war noch früh, ich wollte nicht mehr Energie in den Jubel stecken, wenn es am Ende schief geht. Wie es auch gehen kann, bewies Mainz am Vorabend: nach 4 Minuten führen sie 2:0, kassierten in der 84. Minute und in der letzten Minute der Nachspielzeit noch Gegentore, gingen in die Verlängerung und verloren dort 2:3. Autsch. Da willst du kein Mainzer sein. Möchte ich ohnehin nicht, aber ihr wisst, wie ich es meine. Das hätte dem VfB genauso passieren können, wenn wir mal ehrlich sind.

Stellungswechsel

Danach war denn erst einmal die Luft raus. Zwar kamen wir einige Male noch in Richtung Untertürkheimer Kurve, doch wollte der Ball nicht rein, die Bochumer verteidigten ziemlich gut, das musste man ihnen lassen. In der Halbzeitpause gab es die Highlights der erste Hälfte wie gewohnt auf der Anzeigetafel, das einzige Highlight war allerdings eigentlich nur das Tor zum 1:0 in der 18. Minute. Ansonsten war die Partie recht ereignisarm.

In der Pause verließ ich den angestammten Platz und suchte die Nähe zu den Stimmugsblöcken, den Schal nachwievor tief unter die Nase gezogen, meine Bazillen wollte ich nicht unbedingt mit anderen teilen. Eine meiner lieben Kolleginnen hatte grippegeschwächt einst fast die komplette Bürobelegschaft eines Kunden „ausgerottet“. Hier verbrachte ich die zweite Halbzeit, gleich neben dem Zaun, der meines Erachtens nicht unschuldig ist an der wortwörtlich geteilten Stimmung in der Kurve.

Die größte Fahne in der Cannstatter Kurve, direkt rechts von mir, der Schwenker saß auf dem kleinen Zaun und wehte die knarzende Fahnenstange im Wind, ich würde sie unter einem ganzen Fahnenmeer immer wieder heraushören können. Oberarme so dick wie meine Oberschenkel, ein grimmiger Blick, ich hatte wirklich schon ein wenig Angst. Dennoch entstand ein wunderbares Foto, von unten nach oben aufgenommen.

Mit Frust im Kopf

25 Jahre ist es her, dass Bochum zuletzt in Stuttgart gewonnen hatte. Ich machte in der DDR meine ersten Schritte, als Bochum in Stuttgart am 29.05.1987 mit 2:4 gewann. Endlich wieder einen Sieg war das Motto der Elf aus dem Ruhrpott, sie kamen gestärkt aus der Kabine und machten unseren Jungs das Leben schwer. Die Cannstatter Kurve konnte die Durststrecke nach dem Seitenwechsel nicht auffangen, ein teilweise behäbiger Sing-Sang, an dem ich mich logischerweise nicht so recht laut beteiligen konnte. Einer der schwächsten Auftritte der Kurve in dieser Saison, das können wir viel besser.

Gebannt schaute man auf das Spielfeld, in vielen Köpfen „geisterte“ wortwörtlich das Europapokalspiel in Rom. In Genk zogen wir ins Viertelfinale der Europa League ein, als nächster Gegner stand Lazio Rom durch den Sieg gegen unseren Ligakonkurrenten Gladbach bereits fest. Zu Beginn der Woche machten Gerüchte die Runde, es könnte ein Geisterspiel in Rom geben, rassistische Äußerungen der Fans innerhalb ihrer Bewährungszeit war der UEFA zu viel des Guten. Man hoffte 3 lange Tage auf das Urteil. Es war gefallen.

Viele hatten umsonst gebucht, das Spiel in Rom wird vor komplett leeren Rängen stattfinden, das gab die UEFA kurz vor dem Pokalspiel bekannt. Wir werden quasi bestraft, für etwas, das wir nicht getan haben. Übrigens: die „Fans“ von Lazio Rom dürfen trotzdem ihr Unwesen treiben, wenn sie am 7. März nach Stuttgart kommen. Viel Frust im Kopf, während man verzweifelt versucht, sich auf das Hier und Jetzt zu kontrieren. Noch lief das Spiel gegen Bochum.

Bloß nicht den Ausgleich kassieren

Und eben jenes zog sich und zog sich. Bochum war frech, sie kamen mit der Kühnheit eines Zweitligisten aus der Kabine, der nichts zu verlieren hatte. Das Viertelfinale war schon ein großer Erfolg, dass sie noch mehr wollten, konnte man ihnen ja auch nicht verdenken. Umso beängstigender, dass es unsere Mannschaft nicht schaffte, dem Einhalt zu gebieten. Auf der Anzeigetafel stand immernoch das 1:0, hier den Ausgleich zu kassieren wäre katastrophal gewesen.

Es war ein unruhiges Spiel, indem der VfB mit seinen Chancen geradezu fahrlässig umging und hinten die Räume nicht schnell genug zugezogen hat. Der Ausgleich lag zwischenzeitlich in der Luft, nach 90 Minuten wollte ich hier eigentlich wieder raus. Die letzten Minuten waren angebrochen, noch immer verweilte ich an meinem Platz an der Seite der Ultras. Zum einzigen Mal war ich froh, dass es besagten Zaun gibt, das wilde Pogo hätte mich garantiert zu Fall gebracht und verletzen können.

Keine 10 Minuten noch zu spielen, was folgte, musste ich mir auch in diesem Falle später auf der Anzeigetafel und bei vfbtv erneut anschauen. Gesehen habe ich davon nämlich, richtig: Nichts. Der Angriff des VfB begann schon an der Mittellinie, es ging schnell, der Ball kam zu Ibrahima Traoré, alles vor mir erhob sich, kletterte auf die Mauer vor dem Spielfeld. Mein Sichtfeld komplett verdenkt, musste ich mich alleine auf mein Gehör verlassen. Ein Pass nach rechts, da netzte er nach 822 torlosen Minuten endlich wieder ein: Vedad „Der Knipser“ Ibisevic.

Von Knipsern, Bierbechern und Berlin

Hier war jetzt natürlich die Hölle los, ich freute mich schon ein wenig mehr als noch beim 1:0, mit dem 2:0 konnte ich jetzt wirklich gut leben. Im freudigen Überschwang traf mich einer der noch etwas mit Bier gefüllte Plastikbecher am Kopf, das tut bis heute noch ziemlich weh. „Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin!“. Die Reise, die Ende Juli im fernen Brandenburg begann, geht weiter.

Beinahe wäre es sogar noch deutlicher ausgefallen, Ibrahima Traoré erzielte das 3:0, was allerdings wegen einer Abseitsstellung wieder zurück gepfiffen wurde. Das wäre glaube ich auch zu viel des Guten gewesen. Danach pfiff Schiedsrichter Felix Zwayer das 3. von 4 Viertelfinal-Partien ab. Das glückliche, aber auch nicht unverdiente Ende einer Partie, in die der VfB von Vornherein als Favorit hinein ging, diesen Beweis aber 90 Minuten lang schuldig geblieben war.

Schnell war die „Jubelzeremonie“ auf beiden Seiten beendet, die Mannschaft kam in die Kurve, klatschte kurz, es gab eine kleine Welle, nochmal kurz klatschen, und das wars schon. Normalerweise ist das der übliche Ablauf. Bei anderen Vereinen steigt die Mannschaft auf den Zaun, macht die Humba mit den Fans und schmeißt nach Siegen grundsätzlich die Trikots in die Menge. Nicht so beim VfB (man muss ja sparen!), ein Siegestaumel wie in Genk, so stelle ich mir das vor.

Ein zaghafter Ausblick

Noch ein kurzer Plausch mit dem schon im Vorfeld angeschlagenem guten Freund Marco, meine Bazillen konnten ihm nichts mehr anhaben. Dann kam auch schon Felix, der Abholdienst war da. Bald trollten wir uns wieder heim, es war eine weitgehend stille Strecke die Mercedes- und Daimlerstraße hinunter, es war eine Totengräberstimmung, als wäre der VfB aus dem Pokal ausgeschieden. Ich schwieg, schonte meinen Hals und saß in jener Nacht noch lange am Rechner zum Bearbeiten der Bilder.

Ein Sieg von der durchaus wichtigen Sorte. Und dennoch fühlte es sich irgendwie nicht so ganz danach an. Es wird vermutlich Monate, wenn nicht sogar Jahre brauchen, das zerrüttete Verhältnis von Verein und Fans wieder in Einklang zu bringen. Die Hoffnung auf bessere Zeiten, ich habe sie noch nicht aufgegeben. Seien es die gegen die Fans gerichteten Entscheidungen des Präsidiums oder Konzeptlosigkeit auf dem Sutttgarter Weg.

Wir reisen unserer Mannschaft trotzdem hinterher, egal was passiert. Hin und wieder wollen wir sehen, dass es sich lohnt und dass die Jungs immer Vollgas geben. Dann werden auf Kurz oder Lang auch die Zuschauer zurückkehren und die Plätze wieder Füllen, die in den letzten Monaten leer geblieben waren. Der nächste Rückschlag ist wahrscheinlich: Leverkusens Stefan Kießling reibt sich bereits die Hände.

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Autor: Ute

31 Jahre, gebürtig aus Leipzig, seit 2010 wohnhaft in Stuttgart - Bad Cannstatt. Dauerkartenbesitzerin, Mitglied, Allesfahrerin und Fotografin für vfb-bilder.de. Aus Liebe zum VfB Stuttgart berichte ich hier von meinen Erlebnissen – im Stadion und Abseits davon. Mehr über mich

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