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Unterwegs aus Liebe zum VfB Stuttgart

Frühlingserwachen in Bad Cannstatt

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Als wäre es die Meisterschaft. Euphorisch schwappte die Laola-Welle durchs Stadion, laute Gesänge, begeistertes Klatschen, wir feierten die Mannschaft, wir feierten uns, wir feierten wie in fast schon längst vergessenen Zeiten. Eine unterirdische Leistung des Gegners ebnete dem VfB den Weg zum ersten Bundesliga-Heimsieg des Jahres 2013, doch auch, wenn das die eigene Leistung schmälert, so bringt es das Lächeln auf unsere Lippen zurück, und hoffentlich auch das nötige Selbstvertrauen, so kurz vor dem wichtigsten Spiel der gesamten Saison.

Die Sonne schien auf uns hinab, als wäre es das Normalste der Welt. Der Frühling war bis zu jenem Sonntag Nachmittag schlichtweg nicht existent gewesen, ein jeder verließ mit unsicherem Gefühl das Haus, ob Petrus halten würde, was er versprach: Sonne satt. Fast alle hatten noch einen Pulli oder eine Jacke dabei, als man sich auf den Weg machte zum Neckarstadion. Hand in Hand legten wir die Meter auf unserer heiligen Strecke zurück, zurück in den Kreis der Artgenossen, mit denen mal schon so oft Freud und Leid geteilt hat.

Die Anspannung war groß, ging es hier zwar auch um wichtige Zähler für die Bundesliga-Tabelle, doch vielmehr lautete das Ziel: „Selbstvertrauen tanken“. Mit Borussia Mönchengladbach wartete ein Europa League Aspirant auf uns, die oft gezeigt hatten, dass sie international spielen wollen, während wir im Niemandsland herumdümpeln. Eine klare Sache, möchte man meinen? Das Hinspiel blieb in guter Erinnerung, Roel Brouwers‘ Eigentor schenkte uns damals den 2:1-Auswärtssieg.

Scheibenschießen gegen Gladbach \“ schön war die Zeit

Sicherlich werde ich nicht die Einzige gewesen sein, die sich mental eigentlich gar nicht richtig auf Gladbach einstellen kann. In unseren Köpfen geistert seit Wochen nur noch ein Spiel, dieses eine Spiel, was wichtiger ist, als alle anderen Spiele zusammen. Das eine Spiel, was zwischen uns und Berlin steht. Dazu gilt es nur, die überraschend gut aufgelegten Freiburger aus dem ungeliebten Baden zu schlagen. Für das Pokalendspiel, für die Rache am 0:3 im Hinspiel, für Württemberg! Gladbach passt in diese mentale Vorbereitung eigentlich überhaupt nicht hinein.

Die Sonne prallte auf den Asphaltboden beim Treffpunkt der Ultras, viele flüchteten bereits in den Schatten beim Carl-Benz-Center, viele davon oberkörperfrei. Die Stimmung war entspannt, schon bald machten wir uns auf den Weg hinein, begrüßten noch ein paar Freunde und verabschiedeten uns alsbald voneinander. Wieder trennten sich die Wege, ich ging in den Block 33, Felix lief wie immer weiter zum Block 37.

Die leeren Plätze füllten sich, auch die Gästefans vom Niederrhein waren gut vertreten. Gedankenverloren las ich im Szeneheftchen „Cannstatter Blättle“, emotionale Rückblicke auf Spiele wie in Frankfurt. Auf der Anzeigetafel waren sämtliche Tore gegen die Gladbacher zu sehen, darunter auch das 7:0 aus der Saison 2010/2011 sowie der kuriose Auswärtssieg der Hinrunde. Man blickt zurück auf eine positive Bilanz gegen die Fohlen-Elf, 3 Punkte waren hier aber noch lange nicht sicher, das sollte uns diese Saison gelehrt haben.

Sehnsucht nach dem ersten Bundesliga-Heimsieg

Ein Blick zur Uhr, noch ein paar Minuten. Ich schaute mich um, die selben Hanseln wie jedes Mal, ein paar neue Gesichter dabei. Wieder würde es nicht ausverkauft sein, ein weiteres Mal blieb man hinter der Dauererwartung eines ausverkauften Hauses zurück \“ nur 53.430 Zuschauer haben an diesem herrlichen Frühlingstag den Weg ins Stadion gefunden, um den VfB zu unterstützen. Die Saison hat deutliche Spuren hinterlassen.

Ein weiteres Mal begrüßte man die Mannschaften mit einem riesigen Fahnenmeer in der Cannstatter Kurve, nur wenige Fahnen waren im Gladbacher Gästeblock auszumachen. Die Nervosität stieg, zwar ist das Pokal-Halbfinale gegen die Badenser das Wichtigste, doch möchte man natürlich ungern Punkte liegen lassen, das hat man schon viel zu oft getan.

Kurze Hosen und T-Shirts, die warmen Temperaturen ließen die Herzen der Menschen aufblühen, alle waren euphorischer bei der Sache als an anderen trüben Tagen. Die weiß-roten Fahnen wehten, noch hatten wir keine Ahnung, dass wir am Ende die Mannschaft für einen verdienten Sieg gegen völlig desorientierte Gladbacher feiern würden. Die Sehnsucht nach dem ersten Bundesliga-Heimsieg war groß, lediglich der Viertelfinal-Sieg im Pokal gegen Bochum steht zu Buche.

Stuttgarter Aufbruchsstimmung

In Bad Cannstatt hat sich eine Art Aufbruchsstimmung breit gemacht. Präsident Mäuser hatte seinen Rücktritt erklärt und den Rest wird hoffentlich die Mitgliederversammlung erledigen, in dem man Aufsichtsratschef Dieter Hundt stürzt und sich obendrei noch das alte Wappen zurück holt. Auch die Mannschaft scheint in den letzten Wochen begriffen zu haben, wie groß der Ernst der Lage ist, wichtige Siege wurden eingefahren, engagierte Leistungen ließen unsere Hoffnungen zurückkehren, dass mit Glück und Geschick eine verkorkste Saison noch gerettet werden kann.

Von Beginn an machte man Druck und agierte nach vorne, offensiv hatte Gladbach in der kompletten ersten Hälfte schlichtweg kaum statt gefunden. Gewundert hätte es mich nicht, wenn unserem längst in die Herzen geschlossene Winterneuzugang Alexandru Maxim den Ball so getroffen hätte, wie Ibrahima Traoré ihn vorgelegt hatte. Es wäre der richtige Start in die Partie gewesen, deren Ausgang natürlich noch lange nicht absehbar war. Man übe sich einfach nur in Geduld…

Die Sonne strahlte direkt hinab auf den Gästeblock und brutzelte die Gladbacher krebsrot, während die Cannstatter Kurve im Schatten ihre Lieder sang. Hier bin ich daheim, hier fühle ich mich wohl \“ ob wir hoch fliegen oder tief fallen, wir sind immer da. Perfektes Fußballwetter, war es das, was fehlte, damit der VfB in Tritt kommt? Die obligatorische gute Rückrunde lässt bisher schmerzlich auf sich warten.

Mangelnde Durchschlagskraft

Kurz nach dem unglücklichen Vergeben der frühen Chance zur Führung ging Havard Nordtveit zu Boden, bei einem der nächste Nasenbeinbruch. Absicht war es keine, neutrale Beobachter werden sogleich begonnen haben, zu unken: komischerweise schon wieder ein Verletzter aus einem Spiel mit VfB-Beteiligung. Dass Schorsch selbst schon mit blauen Augen, blutigen Lippen und ausgeschlagenen Zähnen spielte, interessiert Außenstehende natürlich nicht.

Das Behandeln an der Seitenlinie und das folgende Auswechseln des Norwegers hatte Folgen für die Borussia: deren Ordnung ging verloren, der Weg war frei für viele kleine Nadelstiche. Der wirkliche Druck hinter den Aktionen fehlte zwar noch, es war jedoch nur eine Frage der Zeit, bis es klappt. Mit dem Gespann aus Ibrahima Traoré und Alexandru Maxim kehrte die Torgefahr wieder ins Ländle zurück, mit Schnelligkeit und Präzision kommen Flanken, Freistöße und Ecken auf einmal an, eine fast schon verloren geglaubte Fähigkeit.

Es fehlte noch an der Durchschlagskraft, doch ließ sich die Cannstatter Kurve davon nicht irritieren. Eine große Beteiligungsrate, es wird stetig besser, was auch an den zuletzt annehmbaren Leistungen der Mannschaft liegt, nicht zuletzt die kämpferisch überzeugende Leistung gegen den noch amtierenden Deutschen Meister aus Dortmund. Noch hatte ich ein wenig mit Nackenschmerzen zu kämpfen, einen Tag zuvor konnte ich beim Schreiben des Hannover-Spielberichts kaum den Kopf bewegen.

Kurioser Führungstreffer

Es gibt so Lieder, die prägen dich ein Leben lang und sind untrennbar verbunden mit tollen Erlebnissen. So ist es bei mir mit der Tormelodie „Bro Hymn„. Fast eine halbe Stunde war gespielt, wie es genau passiert ist, habe ich aufgrund der Entfernung zur Untertürkheimer Kurve kaum genau sehen können, das Lied dröhnte durch die Lautsprecher, kurzes Warten, ob es nicht wieder abgebrochen wird. Nein, es zählt! Tor! Die Führung für den VfB in der 28. Minute.

Vor einer Woche hatte man in Hannover das Tor nicht ein einziges Mal getroffen, wer solle denn nun gegen Gladbach die Tore schießen? Im Zweifelsfalle: der Gegner selbst. Als Torschütze wurde Vedad Ibisevic gefeiert, offizieller Torschütze war jedoch Alvaro Dominguez. Alles begann mit einem geschenkten Freistoß, den Cristian Molinaro (der nicht einmal ausgepfiffen wurde) clever herausgeholt hatte.

Zuständiger Spieler für Freistöße und Eckbälle ist mittlerweile berechtigterweise der blonde Rumäne mit der Nummer 44, wieder toll hereingegeben \“ nicht wie lange Zeit etwa kniehoch oder über alle Köpfe hinweg. Sowohl Weiß-Rote als auch Grün-Schwarze sprangen hoch, jeder schien ein wenig an dem Ball dran gewesen zu sein, bis der Ball plötzlich im Netz lag. Kuriose Situation. War da nicht erst was mit einem Eigentor der Gladbacher?

Der Lupfer ins Glück

Mein Jubel fiel dennoch etwas verhaltener aus, es war noch zu früh, um die Partie schon auf einem guten Weg zu wähnen, dazu ist definitiv zu viel passiert in dieser Spielzeit, das Vertrauen in die Fähigkeiten der Mannschaften wurde immer wieder enttäuscht. Der VfB war in Führung gegangen, nicht mehr und nicht weniger. Und wo Tore für den VfB fallen, seien sie auch durch Eigentore der Gegner entstanden, blühen natürlich auch immer Hoffnungen auf mehr auf.

Lange mussten wir nicht warten. Ungläubig fand ich mich inmitten des Jubels wieder, unfassbar, was ich da grade eben gesehen habe. Nur 6 Minuten waren vergangen, seit auf der Anzeigetafel die große Eins hinter dem VfB-Wappen stand, was hoffentlich bald vom Traditionswappen abgelöst wird. Nicht weniger bizarr als die Situation, die für die Führung sorgte, war nun die Entstehung des 2:0. Diesmal wars aber tatsächlich ein Stuttgarter \“ mit freundlicher Unterstützung der Gladbacher Hintermannschaft.

Christian Gentner legte sich den Ball selbst vor. Die Gladbacher brachten den Ball einfach nicht weg, konnten wohl den heraneilenden Gente nicht sehen, deren Keeper Marc-Andre ter Stegen kam aus seinem Kasten heraus. Was macht unsere Nummer 20? Nimmt den Ball noch mit der Pieke und lupft ihn aus spitzem Winkel über den Torwart hinweg ins Tor. Was zum Geier war denn das? Wie geil ist das denn bitte? Schöner kann ein Tor kaum aussehen.

Deutliche Pausenführung

Sven Ulreich sprang vor seinem Tor in die Luft und ballte die Fäuste, ihm war die Erleichterung anzumerken. Direkt hinter ihm: 8.000 Stehplätze außer Rand und Band. Die Freude war riesengroß, auch ich traute mich spätestens jetzt, mich aus ganzem Herzen über die 2:0-Führung zu freuen. Ein solcher Zwischenstand ging vor einigen Monaten schonmal ins Auge, aber daran wollte ich nicht denken.

Ewig lang war der Ball in der Luft gewesen, Alexandru Maxim, regelmäßig an Toren des VfB beteiligt, rannte noch hinterher, um bei Bedarf nachsetzen zu können, jubelnd drehte er ab, rannte zum Torschützen und sprang ihm auf die Schulter. Dazu ein freundschaftlicher Klapps auf den Po, was auf dem Foto später so aussehen sollte wie „Der Maxim will jeden Ball“, da halb in Gentes Schritt… Nunja, sei es drum. Soll jeder so jubeln, wie er es für richtig hält. Saisontor Nummer 4 für den gebürtigen Nürtinger.

Eine lange nicht mehr erlebte Begeisterung und Erleichterung machte sich breit, die Kurve spürte, dass es hier durchaus im Rahmen des Möglichen war, 3 Punkte einzufahren. Auf dem Weg zum ersten Bundesliga-Heimsieg des Jahres? Abwarten. Bis zur Pause passierte nichts nennenwertes mehr, man tankte Kraft für die zweiten 45 Minuten, an dessen Ende hoffentlich der Jubel steht. Das Selbstvertrauen könnten wir mit Sicherheit gut gebrauchen.

Wenn Fußball auf einmal wieder Spaß macht

Mit wohlwollendem Klatschen wurden sie in die Kabine verabschiedet und nach einer Viertelstunde auch wieder empfangen. Auch nach Wiederanpfiff wollte der Borussia nicht so recht etwas Gescheites einfallen. Luuk de Jong schoss uninspiriert direkt in die Arme von Sven Ulreich und ein völlig überhasteter Abschluss von Oscar Wendt flog meterweit über das Tor. Dem VfB wurde es hier denkbar einfach gemacht, das Spiel im Griff zu behalten.

Gute Stimmung in der Kurve, ein beruhigendes 2:0 im Nacken, traumhafte Frühlingstemperaturen und ein dankbarer Gegner auf dem Platz \“ dass Fußball auch Spaß machen kann haben viele von uns schon fast vergessen. Hinter uns liegen furchtbare Monate mit so viel Leid und Schmerz, da tut es spürbar gut, wenn es mal besser läuft. Man sang, man klatschte, man hüpfte im Takt, so macht es Spaß.

Meine Kollegin und gleichzeitige Freundin Ann wird sich bei den beiden Treffern geradezu geärgert haben, fielen sie doch auf der gegenüberliegenden Seite des Stadions. Mangelnde Torausbeute vor der Cannstatter Kurve lautete die Anklage, die Aussicht auf weitere VfB-Tore in diesem Spiel stand jedoch gar nicht mal so schlecht. Ich wünschte ihr \“ und uns allen \“ Tore direkt vor unserer Nase. Auf der anderen Seite haben wir genug gesehen.

Letzter Bundesliga-Heimsieg vor 127 Tagen

In der 55. Minute verfehlte Vedad Ibisevic das Tor von Marc-Andre ter Stegen nur knapp. Treppenwitz der Geschichte: als der VfB in der Saison 2010/2011 den heutigen Gegner mit 7:0 aus dem Neckarstadion schoss und seinen ersten Saisonsieg einfuhr, stand es 2:0 zur Halbzeit, der 3. Treffer fiel, genau, in der 55. Minute. Mal etwas für die geschundene Tordifferenz tun, das hätte doch mal was. Spätestens seit dem 2. Spieltag der Saison rennen wir verzweifelt jener hinterher.

Was wir heute zu sehen bekamen, war nicht die allerfeinste Fußballkost, dafür machte es dennoch sehr viel Spaß. Warum auch nicht, Heimspiele sind ein ums andere Mal mehr zum Schreckgespenst geworden. Was in den letzten Jahren in der Regel die Hinrunde war, ich diesmal in der gesamten Saison das Neckarstadion. Den letzten Bundesliga-Heimsieg feierten wir hier am 8. Dezember gegen Schalke, damals wie heute galt: super Spiel, super Stimmung.

Wie wäre es schön gewesen, wenn dieser Ball über die Linie getrudelt wäre. Martin Harnik gab den Ball herein, doch war Alexandru Maxim gedeckt worden, so dass er keinen Druck hinter den Ball bekam, der mit Schneckentempo am Gladbacher Schlussmann in Richtung Tor trudelte. Koooomm, kooomm, kooomm! Roel Brouwers, der im Hinspiel per Bogenlampe ins eigene Tor traf, kratzte den Ball noch von der Linie. Das wäre dann das 3. kuriose Tor in einer begeisternden Partie gewesen.

Die Welle schwappt durchs Stadion

Weiterhin war die Stimmung auf einem hohen Level, es waren „nur“ noch weniger als 15 Minuten zu spielen, der Heimsieg zum Greifen nah. Die Borussia aus Gladbach machte nicht wirklich Anstalten, das Spiel an sich zu reißen, so war es natürlich ein leichtes, die Führung zu verwalten. Schön zu sehen, dass sie sich auch nicht damit begnügten sondern weitere Tore zu schießen. Hannover hatte seine Spuren hinterlassen…

Als dann auch noch der für Martin Harnik aufs Feld gekommene Shinji Okazaki nur 4 Minuten nach seiner Einwechslung mit einem nicht weniger schönen Lupfer über ter Stegen beinahe auch getroffen hat, schaukelte sich der Glaube an ein gutes Ende bis zum Ende der Partie immer weiter hoch. Wir waren nah dran an dem Dreier.

Die Alte Garde auf dem Oberrang stimmte 1-2 Male vergebens eine Laola-Welle an, bevor diese durch die Gegentribüne schwappte und endlich ins Rollen kam, mehrere Male ging es im Kreis. Ein einfach tolles Gefühl, wenn wir als Fans endlich mal wieder Spaß an unserer Mannschaft haben. Die letzten Minuten vergingen im Flug, mit dem Abpfiff von Schiedsrichter Wolfgang Starke und dem Einspielen von „Paradise City„. Die Jubelfaust in die Luft!

Ein perfekter Fußballtag

Strahlende Gesichter, wohin man auch blickte. Der perfekte Fußballtag, tolles Spiel, tolle Stimmung, tolles Wetter \“ besser gehts eigentlich gar nicht mehr. Was ich in den folgenden Minuten beobachten durfte, war überraschend und erfreulich zugleich. Es war „nur“ ein Sieg gegen Gladbacher, deren Leistung weit hinter ihren eigenen Erwartungen zurücklag. Es fühlte sich ein wenig wie die Versöhnung am Ende der Saison an. Man konnte es kaum erwarten, die Mannschaft in der Kurve zu begrüßen.

Ein ausgedehntes „1893“ mit der Mannschaft, eine Welle, lautes Schreien vor Begeisterung, euphorisches Hüpfen, erleichtertes Klatschen. Genau das Richtige vor dem so ungemein wichtigen Spiel gegen Freiburg nur 3 Tage später. Solche Tage machen einfach Spaß, das kann uns nur recht sein, wir haben bereits genug gelitten in dieser Saison. Wieder sind Mannschaft und Fans ein Stück näher zusammen gerückt.

Bruno Labbadia bat direkt nach dem Spiel zum Training, wir liefen dennoch nach dem Spiel heim. Das Sichten und Bearbeiten der Bilder würde schließlich wie immer rasch erledigt sein müssen. Grinsend und singend liefen wir heim, Felix ging noch mit Freunden was trinken, ich blieb allein daheim und kümmerte mich um die Bilder, so wie immer. Die Eindrücke des Tages wirkten noch lange nach, die Stimmung in der Kurve war super. Ob sie das auch am Mittwoch sein wird, wird sich bald zeigen…

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Autor: Ute

31 Jahre, gebürtig aus Leipzig, seit 2010 wohnhaft in Stuttgart - Bad Cannstatt. Dauerkartenbesitzerin, Mitglied, Allesfahrerin und Fotografin für vfb-bilder.de. Aus Liebe zum VfB Stuttgart berichte ich hier von meinen Erlebnissen – im Stadion und Abseits davon. Mehr über mich

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