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Unterwegs aus Liebe zum VfB Stuttgart

Mit aller Gewalt – Klassenerhalt!

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So langsam beginne ich zu begreifen. Es ist tatsächlich vorbei, es ist überstanden, der VfB bleibt erstklassig. Gezeichnet von den Strapazen einer weitgehend frustrierenden und enttäuschenden Saison sickert auch bei mir nun langsam die Erkenntnis durch, dass ich jetzt loslassen kann. Alle Sorgen, aller Kummer, alle Angst, ich kann loslassen. Wohin nur mit all diesen Emotionen? Wie soll man nur über jene Emotionen schreiben, die man mehr als 24 Stunden später noch nicht einmal vollständig verdaut hat?

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Wortlos trinke ich einen kleinen Schluck Zitronentee aus der Tasse, die neben meiner Tastatur steht und denke an all die Spielberichte, die diese schwarzen Tasten bereits vollendet hatten. Es waren Geschichten über innere Abgründe, Helden in Thermo-Strumpfhosen und die ruhelose Suche nach dem Erfolg. Heute nehme ich euch mit auf eine letzte Reise in einer Spielzeit, die uns alles abverlangte, was man als Anhänger nur geben konnte – und weit mehr als das.

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Am Tag darauf suche ich ein weiteres Mal nach den Worten, die dem gerecht werden können, was ich im Namen des Brustrings im Stadion erlebt habe. Ist es nicht irgendwie ironisch, dass sich in einem einzigen letzten Spiel eine komplette Spielzeit widerspiegeln kann? Hoffen, Fluchen, Bangen, Beten, Verzweifeln, Freuen, Weinen, Hoffen, Bangen, Flehen, Jubeln – ein Spiel, eine Saison, ein Verein, ein Ziel. Klassenerhalt 2015!

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Genau um 17:19 Uhr

Felix hatte es ja immer gewusst. Ich war mir derweil ganz und gar nicht sicher. Was mit dem Pokal-Aus in der ersten Runde begonnen hatte, sich mit katastrophalen „Leistungen“ in der Bundesliga fortsetzte und schließlich auf dem letzten Tabellenplatz gipfelte, ich hatte es immer irgendwie befürchtet. Der Frust hatte aus mir gesprochen, bis zum Schluss konnte ich nur hoffen, mich doch geirrt zu haben. Monate des Kummers, Wochen des Bangens und der Unruhe, viele schlaflose Nächte und blank liegende Nerven – niemand konnte uns sagen, wo das alles enden wird.

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Die Antwort darauf gab uns der VfB selbst, als sie um ca. 17:19 Uhr zur Eckfahne vor dem Gästeblock rannten. Dieser eine Moment, wenn aller Ballast von dir abfällt und du über dem Boden schwebst, in dem Wissen, dass du es überstanden hast. Es werden Tage vergehen, bis sich die letzten Anspannungen komplett gelöst haben, man die Gedanken sortiert hat und wirklich begriffen hat, dass ich in der kommenden Saison meinen Chef nicht um freie Montage bitten muss.

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Ohne jeden Zweifel müssen Fragen gestellt werden. Doch nicht heute. Und auch nicht morgen. Nicht in diesen Tagen, zu viel liegt hinter uns, zu hart war diese Spielzeit, zu anstrengend für uns alle, die wir an der Mission Klassenerhalt unseren gewichtigen Anteil hatten. Jeder von uns erlebt diese Momente nach der Rettung anders, doch eint uns doch eine Tatsache: Wir schauen in die Gesichter unserer Freunde und Familien, sie sehen es unseren Gesichtern, was hinter uns liegt.

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Hoch zu Ross ins letzte Gefecht

„Was mache ich hier nur?“ fragte ich mich selbst, in der Nacht von Freitag auf Samstag, die letzte Nacht vor dem großen Showdown in Ostwestfalen. Der Plan, früh ins Bett zu gehen um für das Aufstehen um kurz vor drei Uhr nachts das zu sein, was manch anderer Auswärtsfahrer ohne Zögern als „fit“ bezeichnen würde, ging ebenso schief wie meine verzweifelte Suche nach Ablenkung und jeglichen Maßnahmen, die meinen Puls noch einmal hätten ein wenig senken können. Ich war durch. Mehr als zwölf Stunden vor dem Anpfiff lief ich auf und ab, statt schlafen zu gehen.

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Irgendwann packte es mich doch, permanent wälzte ich mich hin und her, verkroch mich im einen Moment noch unter der Bettdecke, um sie im nächsten Moment wieder wegzuschieben. In den kurzen Phasen, in denen mein Gehirn tatsächlich in den Schlafmodus verfiel, schenkte es mir Alpträume, doch keinen von einem verlorenen Finalspiel, vielmehr von einem Verschlafen und dem damit verbundenen Verpassen der gemeinsamen Mitfahrgelegenheit. Ein Prophet musste ich nicht sein, um zu ahnen, dass mich diese letzte Partie mehr Kraft und Nerven kosten würde, als bisher jedes andere Spiel.

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Den Wecker hatte ich dann nicht verpasst. Es war 2:45 Uhr, so früh wie seit Jahren nicht, ob ein Durchmachen der Nacht nicht vielleicht besser gewesen wäre, ist nun sowieso hinfällig. Den Vesperkorb hatte ich am Abend zuvor bereits vorbereitet, voll mit Getränken und Nervennahrung, die wir sicher nötig hatten. Die letzte Nacht war überstanden, der Gedanke, es könnte die letzte als Erstligist sein, ließ mich nicht los.

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Zu sechst unterwegs

Glauben wollte ich es ja, dass ein Sieg in Paderborn sportlich gesehen im Rahmen des Möglichen war, dennoch stand ich mit dem Gefühl „Doch was, wenn nicht…?“ nicht alleine da. Wie sehr diese Gedankengänge und Rechenspiele mental belasten können, das vermag ich keinem von euch zu erklären, wir alle kennen das Gefühl der Ohnmacht, der Ungewissheit und der nie enden wollenden Sorge. Dabei können wir es ohnehin nicht ändern. Verrückt, dass es doch gerade das ist, was uns am meisten zu schaffen macht.

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Nur noch ein einziges Mal zusammenreißen. Nur noch ein einziges Mal alles geben. Nur noch ein einziges Mal siegen, dann hätten wir es geschafft. Bei allen Rechenspielen und 48 verschiedenen Konstellationen für die letzten sechs Teams der Tabelle, für uns war die Ansage klar: gewinnen wir, sind wir durch, verlieren wir, sind wir abgestiegen. Wir hatten unser Schicksal in der eigenen Hand, was beileibe nicht alle Konkurrenten von sich behaupten konnten. Zwei schnelle Tore und den Willen der Gastgeber schnell brechen, das einzig probate Mittel, die mitgereisten Anhänger vor dem Herzinfarkt zu bewahren.

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Gegen halb vier nachts brachen wir auf, holten noch Heike aus Luginsland ab und fuhren dann gemeinsam, mehr oder weniger fit, nach Weinstadt-Beutelsbach, wo auch dieses Mal die Reise starten sollte. Ein letzter Blick in den Geldbeutel, „Hat jeder seine Karte? Sonst wird’s mit Ersatz ein wenig schwierig!“, bei viagogo stiegen die Preise binnen weniger Tage auf mehrere tausend Euro. Nach einem Zwischenstopp in Pleidelsheim an der Autobahn waren wir vollzählig, sechs Brustringträger in wichtiger Mission.

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Alle nach Paderborn – auch ohne Karte

Ein letztes Mal touristisches Programm beim Auswärtsspiel, da bildete schließlich auch Paderborn keine Ausnahme. Eine Kaffeefahrt sollte es werden, ein reiner Spaßausflug mit Freunden, zu einem Spiel, in dem es um rein gar nichts mehr geht – so lautete der ursprüngliche Plan. Etwas mehr Konzentration gegen Freiburg und Schalke, und es wäre nicht mehr auf dieses eine entscheidende und kriminell spannende Spiel hinausgelaufen. Man kann es sich nicht aussuchen, doch wir wählten unser Schicksal selbst: noch einmal alles geben in Paderborn, das galt für uns Fans genauso.

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In den Morgenstunden erreichten wir schließlich die knapp 145.000 Einwohner große Stadt, mit einem ausgedehnten Frühstücksbuffet stärkten wir uns für den großen Tag. Für ein paar kleine Momente war es nur ein Frühstück mit Freunden, in entspannter Atmosphäre, es wurde viel geredet, viel gelacht, fast so wie bei einer Kaffeefahrt, die ich mir gewünscht hatte. Alle Teller waren abgeräumt, alle Rechnungen gezahlt, und als ich den ersten Schritt aus der Tür setzte und die zahlreichen Fahnen des SCP erblickte, die die Innenstadt schmückten, erinnerte ich mich wieder. Heute geht es um Alles oder Nichts.

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Petrus gab sein Bestes und beschenkte uns noch einmal mit vielen warmen Sonnenstrahlen auf dem Weg zur Benteler Arena, die nicht mehr als 15.000 Zuschauer fasst, gut zwei Drittel hätte man mit allen Kartenanfragen des VfB befüllen können, viele wollten dabei sein, eine nicht gerade kleine Menge machte sich ohne Karte auf den Weg, in der blinden Hoffnung, doch noch jemanden zu finden, dessen Kumpel am frühen Morgen doch nicht mitgefahren ist. Darunter waren auch Väter mit ihren Kindern, die ohne Ticket vor dem kleinen Stadion standen.

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Das ist das Ende

Eine kleine Ladung Sonnencreme, wer weiß, wie lange ich noch in der Warteschlange vor dem Eingang stehen würde. Zwei Schals band ich mir an mein umgeschnalltes Bauchtäschle, unseren Fanclubschal und den Seidenschal, der mich seit Wochen auf all meinen Wegen begleitet: der „Niemals 2. Liga“-Schal, der uns einst vor fast vier einhalb Jahren beim Heimspiel gegen Freiburg ausgeteilt wurde. Die meisten haben ihn aufgehoben, fast schon in hellseherischer Voraussicht, man würde ihn noch einmal brauchen. Oder noch ein paar Mal öfter. Eine Aufarbeitung gab es damals nicht, die gleichen Fehler wurden immer wieder gemacht. Aber warum eigentlich?

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Vor Wochen schon führte ich mit der Paderborner Geschäftsstelle eine Diskussion zum Thema Kameramitnahme. Während die große Spiegelreflexkamera relativ schnell als nicht zulässig deklariert wurde, wollte man mir auch die Mitnahme der kleinen Kompaktkamera verbieten. Doch was war vor Ort? Eine kurze Betrachtung der Kamera, ein angenehm entspannter Ordnungsdienst und ein paar freundliche Worte – und das meine ich ganz ohne jeden Sarkasmus.

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Langsam und bedächtig lief ich die Treppenstufen hoch, ließ meinen Blick durch die Reihen streifen und entdeckte viele bekannte Gesichter. Bis hierhin hatte der VfB uns so vieles abverlangt, doch wären wir nicht gewesen, wer weiß, ob es am Ende überhaupt noch zum Klassenerhalt gereicht hätte. Voller Stolz, doch gleichermaßen voller Angst. Langsam atmete tief durch, durch die Nase ein, durch den Mund wieder aus, immer und immer wieder. Das hier ist das Ende.

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Gespanntes Warten auf den Showdown

Über eine Stunde galt es noch auszuharren. Die Zeit versuchte ich zu überbrücken mit netten Gesprächen, doch die Anspannung konnte ich nicht abschütteln, denn ich sah sie in den Gesichtern meiner Mitmenschen und spürte, wie sie in der Luft lag, sie war überall. Mit Applaus begrüßten wir die Mannschaft beim Aufwärmen. Ein allerletztes Mal. Hoffentlich hatten sie nicht ebenso viel Angst wie ich, das würde unseren Nerven nicht sonderlich gut bekommen. Wir verzehrten uns nach einem deutlichen Sieg, ohne Angst haben zu müssen. Aber wir kennen ja auch unseren VfB.

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Die Zeit wollte einfach nicht vergehen, ewig lang zog es sich, während sich die Wolken an der Sonne vorbeischoben und sich die leeren Plätze des kleinsten Erstligastadions mit blau-schwarzen Trikots füllten. So oder so, es sollte heute entschieden werden. Entweder Klassenerhalt oder Abstieg, der Gedanke an eine mögliche Relegation gegen den KSC lähmte mich, kaum einer hat Lust auf diese explosive Partie bei kriegsähnlichen Zuständen. Ich würde zu gerne darauf verzichten.

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Alles Warten hatte ein Ende, um kurz vor halb vier betraten die Protagonisten den Rasen, angeführt vom Unparteiischen Deniz Aytekin, der sich zuletzt bei den mit VfB-Beteiligung geführten Partien nicht viele Freunde im Brustringtrikot gemacht hatte. Es musste egal sein an diesem Tag, die Mannschaft stand in der Pflicht, nicht der Schiedsrichter, nicht der Gegner, nur die Mannschaft und natürlich wir. Das Auswärtsspiel wollten wir kurzerhand zum Heimspiel machen, denn schon seit dem Spiel in Hamburg letzten Dezember hatte man auswärts nicht mehr gewonnen. Es gab einige Statistiken, die Angst und Schrecken verbreiten konnten.

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Der Schock kam früh

Woche für Woche über sich hinauswachsen, das ist alles, was wir Fans für die Mannschaft tun können, an sie stellen wir die gleichen Anforderungen wie an uns selbst, nämlich alles erdenkliche für den Klassenerhalt zu geben, auch wenn es weh tut und die Nerven blank liegen. Der Ball rollte, von Beginn an Vollgas aus dem kleinen Gästeblock. Der Internetempfang war einigermaßen brauchbar, in der kicker App auf meinem Telefon stellte ich mir sogleich den Tor-Alarm für die parallelen Spiele der Freiburger in Hannover und der Hamburger gegen Schalke.

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Es war ja so einfach, eigentlich. Das eigene Spiel gewinnen, dann wären alle anderen ohnehin für uns irrelevant gewesen. Doch die Paderborner hatten da ein Wörtchen mitzureden, nur ein Sieg gegen uns und die Mithilfe der Konkurrenz könnte die Ostwestfalen noch auf den Relegationsplatz hieven. Nach nur vier Minuten, eine dilettantischen Abwehrarbeit mit ganzen elf Metern Raum für Marc Vucinovic ging Paderborn mit 1:0 in Führung. Schock. Es war so ziemlich das Allerletzte, was wir heute gebrauchen konnten.

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Kurz darauf meldete sich die App, Hannover führte gegen Freiburg. Eine Niederlage durften wir uns nicht erlauben, wir waren nun Vorletzter. Es wurde kurz still im Gästeblock. Es ist dieser eine Moment, vor dem wir zuletzt oft gestanden waren: ergeben wir uns in unser Schicksal, kehren der Mannschaft den Rücken, fangen wir an zu pfeifen und machen unseren Unmut kund, dass dieses frühe Gegentor unter gar keinen Umständen hätte fallen dürfen? Die Entscheidung war in den letzten Wochen eindeutig gewesen. Weitermachen. Weiterkämpfen. Weiterlaufen. Weiter, immer weiter.

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Nur nicht die Nerven verlieren

Die Verunsicherung war der Mannschaft anzumerken, und auch mir war das Herz in die Hose gerutscht. Paderborn würde kein Selbstläufer werden, soviel war klar. Doch mussten wir wirklich Angst vor ihnen haben? Nein, ich habe die Spiele gegen Hamburg und Mainz gesehen, in dieser Form müssen wir vor niemandem Angst haben. Was ich befürchtet hatte, konnte ich nun von der Anzeigetafel ablesen. Die Gastgeber hatten nichts zu verlieren, und genau das hat diesen ganzen Umstand so wahnsinnig gefährlich gemacht.

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Einige Zeit hatte es gedauert, bis sich die Jungs stabilisiert hatten und verheißungsvolle Angriffe nach vorne rollten. Uns allen ist bewusst, wie nervenaufreibend das zuletzt war, denn Sachen Chancenverwertung etwas zuzulegen hätte unseren Nervenkostümen doch spürbar gut getan, und wenn sie sie heute nicht nutzen, dann geht es nächste Saison nach Sandhausen und Heidenheim statt nach München und Gladbach.

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Im Gästeblock blieb es laut und bunt, der Rückstand war akustisch kaum anzumerken – nur so konnten wir der Mannschaft helfen, die sich mehrere Möglichkeiten erarbeitet hatte. Nur das Tor, es wollte einfach nicht fallen. Dafür kamen die Paderborner mit ihrem unerschöpflichen Kampfgeist, jetzt bloß nicht das 0:2 kassieren, alles, nur das nicht. Es hätte der frühe K.O. in unserem so wichtigen Finale sein können.

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„Habt ihr den kompletten Gästeblock abgebrannt?“

Später wurde ich gefragt, ob man denn während des Spiels den kompletten Gästebereich abgefackelt hätte, ständig habe es gebrannt, wurde mir berichtet. Ja, das habe ich mitbekommen – zahlreiche bengalische Fackeln wurden zum Saisonabschluss verpulvert, die redundante Durchsage des Stadionsprechers, man solle das lassen, amüsierte uns zusehends. „Vielleicht versteht ihr mich einfach nicht?“ – daran lag es bestimmt.

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Im Lichte des Feuers konnten wir beobachten, wie der VfB seine Nervosität langsam abschüttelte und es nur eine Frage der Zeit schien, bis der wichtige Ausgleich fallen würde, „Und wenn es der Linienrichter mit der linken Pobacke macht“ sagte unser Stamm-Auswärtsfahrer Gerd. Doch auch die Gastgeber blieben gefährlich, es wurde zum Ritt auf der Rasierklinge. Und je schneller unsere Herzen schlugen, desto lauter wurden wir – und wenn die ganze Kurve tobt, schlägt mein Herz in weiß und rot.

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Mehr Ballbesitz, mehr Eckbälle, mehr Torschüsse, mehr gewonnene Zweikämpfe – und doch lag man hier zurück. Immer wieder Filip Kostic, der schnelle Flügelflitzer schlug unzählige Flanken, noch ohne Erfolg, zumindest bis zu 35. Minute. Der Kapitän der Paderborner, Uwe Hünemeier gelang es nicht, den Ball wegzuschlagen, der vor den Füßen von Daniel Didavi landete. Ausgleich!Schweig, mein dummes Herz!

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Das zweite Tor wollte nicht fallen

In Hamburg waren noch keine Tore gefallen, der Ausgleich würde uns, wenn es dabei bliebe, allenfalls die Relegation bringen. Alles, bloß keine Relegation gegen Karlsruhe, es wäre der vorprogrammierte Super-Gau. Dicht darauf folgte beinahe das 2:1 für den VfB, nach schneller Flanke von Filip Kostic verpasste Martin Harnik nur knapp, er rechnete selbst nicht mehr, dass der Ball durchkommen würde. So viel Spannung hälst du ja schlichtweg kaum aus.

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Es gibt Momente, da schalte auch ich die Kamera aus und packe sie weg. Arm in Arm standen wir hier, der Boden wackelte unter unseren Füßen. Wir lassen uns hier nicht unterkriegen, und wenn doch, dann reißen wir hier zumindest die Hütte ab – im übertragenen Sinne. Wir hätten sie auch gleich abreißen können, denn ein gewitzter Pass im rechten Augenblick schickte Daniel Ginczek nach vorne. Helfen konnte keiner, er war auf sich alleine gestellt gegen fünf Paderborner.

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Mir stockte der Atem. Mach es, mach es, mach es. Er umkurvte den Ersten, den Zweiten, den Dritten und stand schlussendlich alleine vor Lukas Kruse. Mach es! Langsam trudelte der Ball in Richtung Tor, vorbei am linken Pfosten. Neiiiiiiinnnn! Später sagte er, er hätte zum Volldepp werden können. Tief durchatmen. Das ewige Hadern mit der Chancenverwertung. Der Halbzeitpfiff folgte, noch einmal in der Kabine die Köpfe zusammenstecken und für den zweiten Durchgang neue Kraft sammeln.

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Schlechte Kunde aus dem Norden

Wohin ich auch schaute, überall wurden die Telefone gezückt, um die Zwischenstände der anderen Spiele zu prüfen, wem das nicht möglich war, der fragte nach: „Wie stehts in Hamburg?“, noch war dort kein Tor gefallen. Ein Unentschieden ist zu wenig, es war zu befürchten, dass sich die Schalker nicht sonderlich gegen den Hanseaten anstrengen würden. Schnell machte es nach Wiederanpfiff die Kunde, der HSV führte und schob sich erneut an uns vorbei auf den Relegationsplatz, wieder wären wir Vorletzter, wenn wir hier nicht gewinnen würden.

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Spannung, Drama, Nervenkitzel, den neutralen Zuschauer freut es, den leidenschaftlichen Fan eher nicht. Im Gegenteil, mit zunehmender Spieldauer wurde ich noch unruhiger als ohnehin schon, am Tag darauf wurde mir gesagt, man hätte mir die tausend Tode angesehen. Ein einziger Fehler, ein einziges weiteres Tor der Paderborner, und der Wille der Mannschaft wäre vermutlich gebrochen. Ob sie von der Hamburger Führung erfahren haben, weiß ich nicht, offiziell sollten nur Huub Stevens und André Breitenreiter informiert werden.

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Die Uhr tickte. Immer wieder rollten die Angriffe Richtung Paderborner Tor, und jedes Mal, wenn sie scheiterten, wurden wir nur noch lauter. Es gab Zeiten in dieser Saison, da hallte es in solchen Situationen Pfiffe und Ungemach. Die Hamburger hatten das zweite Tor gemacht, Grund genug, noch lauter und leidenschaftlicher zu singen. Was wir Fans in den letzten Wochen geleistet haben, werde ich Zeit meines Lebens nie vergessen können.

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Ein Schuss ins Glück

Immer wieder ging mein Blick auf die Uhr, mein Herz schlug so laut, dass ich befürchtete, jemand könnte es hören, wo es doch aber ohnehin schon so laut war um mich herum. Erneut schlug Filip Kostic die Flanke, wieder kam Martin Harnik zu spät, der Ball wieder zu schnell und zu unpräzise. Wenn jetzt nicht bald das rettende Tor fällt, dann breche ich noch zusammen, dachte ich. Nach knapp 20 Minuten vor Schluss kam Alexandru Maxim für Daniel Didavi, frischer Wind für die Offensive.

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Jetzt nur nicht die Nerven verlieren. Paderborn gab sich noch nicht vollständig auf, wenn sie nur in die Nähe von Sven Ulreich kamen, bekam ich erneute Schnappatmung. Kommt schon, Jungs, noch irgendwie das zweite Tor schießen, irgendwie, irgendwer, aber macht es! Es war eine unscheinbare Szene in der Mitte der gegnerischen Hälfte, als sich der kleinste Spieler unseres Kaders im Zweikampf durchsetzte und durchsteckte auf den mitgelaufenen Daniel Ginczek.

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Bei Allem, was uns lieb und teuer ist, bei Allem, woran wir glauben und wofür wir einstehen, aber bitte, bitte, bitte, versenke diesen Ball im Tor. Und dann war es da, das wohl wichtigste Tor der jüngeren Vereinsgeschichte, jedenfalls trocken und nüchtern betrachtet. Leidenschaftlich und emotional betrachtet, spielte sich hier unfassbare Szenen ab. Es gab keine Treppenstufen mehr, keine Beherrschung, keine Hemmungen, es gab nur noch uns, die Mannschaft vor dem Gästeblock, alles vermischte sich in einem einzigartigen, chaotischen, euphorischen und erleichternden Torjubel.

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Tränen der Freude

Die Tränen der Freude kullerten meine Wangen hinunter. Das war zu viel des Guten, die größte Anspannung löste sich und ließ mich, wie hunderte andere auch, in Tränen der Freude ausbrechen. So etwas kannst du dir nicht ausdenken, solche Geschichten kann nur der Fußball schreiben. Das Ergebnis einer denkbar späten, aber kontinuierlichen Weiterentwicklung, gepaart mit einer selten dagewesenen Energieleistung der Cannstatter Kurve, alle Emotionen entluden sich in diesem 2:1, was uns heraus aus jeglichen Abstiegssorgen katapultierte.

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Wir werden niemals untergehen, solange unsere Fahnen wehen, laut schallte es in unseren Ohren und trieb uns die Gänsehaut auf unsere durchgeschwitzten und zitternden Körper. Zusammenreißen, jetzt bloß keinen einzigen Fehler machen. Die Tränen waren getrocknet, schnell war die Aufmerksamkeit auf der noch verbleibenden Spielzeit von etwas weniger als 20 Minuten. Mir schnürte sich die Kehle zu, ich bekam nur noch schwer Luft und pfiff auf dem letzten Loch. Diese Anspannung, oh Gott, bitte lass es schnell vorbei sein.

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Von den Paderborner Fans kam indes kaum noch etwas, in der Benteler Arena machten wir das Auswärtsspiel zum Heimspiel. Durch die Hamburger Führung waren die Ostwestfalen ohnehin bereits abgestiegen, doch sie konnten uns noch mit in den Abgrund reißen, ein einziger Moment kann hier über Himmel und Hölle entscheiden. Im Heimspiel gegen Mainz war es Filip Kostic, der mit einem satten Schuss von über 100 km/h gut zehn Minuten vor Schluss alle Ängste verflüchtigen ließ. Machts noch einmal, nur noch ein einziges Mal!

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Jetzt bloß keinen einzigen Fehler mehr machen

Die letzten zehn Minuten zogen sich wie eine Ewigkeit, wie stets dann, wenn man sich den sofortigen Abpfiff so verzweifelt herbei sehnt. Wir mussten uns gedulden und nur hoffen, dass jetzt alles von Sven Ulreich ferngehalten wird. Doch ein Durchatmen war uns allen scheinbar nicht gegönnt, zwei Minuten vor Ende der regulären Spielzeit kam der bullige Elias Kachunga noch einmal an den Ball. Ich konnte nicht hinsehen. Wenn jetzt die Paderborner gejubelt hätten, ich wäre womöglich zusammengebrochen.

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Fest presste ich meine Augen zusammen und vertraute auf mein Gehör. Als ich sie wieder öffnete, flossen die nächsten Tränen, erneute Erleichterung, Sven Ulreich und Timo Baumgartl klärten in Co-Produktion. Nur noch wenige Augenblicke, dann wäre die Saison vorbei, entweder mit Tränen der Freude oder Tränen der Trauer, andere Optionen gab es nicht. Nur noch einen kurzen Moment durchhalten. Alexandru Maxim verließ nach gut 20 Minuten wieder das Feld, noch ein wenig Entlastung durch Georg Niedermeier, und auch Timo Werner sollte noch einmal Zeit von der Uhr nehmen.

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Angespanntes Warten im Gästeblock, wer nicht mehr in der Lage war, zu schreien, zu singen und zu klatschen, faltete die Hände betend vor dem Gesicht zusammen und starrte hinaus auf die Ersatzbank, wo sich alle bereits in Position gebracht hatten. Unruhig standen sie vor der Seitenlinie, genau wie wir im Gästeblock. Noch einmal wurde es kurz still bis sich alle Anspannung mit einem einzigen Pfiff entluden. Im Augenwinkel sah ich noch, wie alle zum Gästeblock rannten und der Ordnungsdienst eine Schutzmauer bildete, der Rest ging unter im grenzenlosen Jubel. Überall Umarmungen, Küsse, Tränen, es war tatsächlich vorbei.

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Zweite Liga, niemals, niemals!

Es hatte so unglaublich viele Nerven gekostet, mit allerletzter Kraft schmetterten wir laut hinaus: „Zweite Liga, niemals, niemals!“, es fühlte sich so unglaublich gut an. Stammspieler, Reservisten, Teambetreuer, alles sprang wild durcheinander. So ganz realisieren konnte ich das in diesem Moment noch nicht, zu nervenaufreibend dieser Spielverlauf, der uns binnen 90 Minuten von Platz 17 bis Platz 14 alles durchlaufen ließ. Wir feierten die Mannschaft, wir feierten Huub Stevens und wir feierten uns selbst, wir hatten schließlich allen Grund dazu.

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Wie emotional dieses letzte Saisondrittel für uns alle war, ist unbestreitbar, niemals werden wir dieses Finish vergessen können, ich zolle der Mannschaft größten Respekt, dass sie nach zwischenzeitlichem gefühlten Abstieg doch noch einmal den Weg heraus gefunden hat, und natürlich der Kurve, die einen nicht unerheblichen Anteil am Klassenerhalt beisteuerte. Sie war wieder da, die wilde Affenbande aus Bad Cannstatt, aus der Wilhelma ausgebüchst tanzten sie hier durcheinander, begleitet von Affengeräuschen der Fans.

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Man hätte noch ewig weiterfeiern können, doch für die meisten Fans wartete draußen ein Bus, der sie wieder nach Hause bringen sollte. Nachdem die Mannschaft zurück in der Kabine war, riefen wir noch einmal Huub Stevens und sein Trainerteam, den Sonderapplaus hatten sie wahrhaftig verdient. Er wird in die Stuttgarter Geschichte eingehen als einmaliger Jahrhundert-Retter. Erhalten bleiben wird er uns nicht, Alexander Zorniger würde kommen.

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Der Jubel der Tapferen

Einer ließ sich dann doch noch blicken, mit einem breiten Grinsen empfingen wir Alexandru Maxim vor dem schon spürbar leerer gewordenen Block, der uns applaudierte und sein Handy zückte. Alle noch einmal zusammenrücken, Schals hoch, Cheese! So sieht er aus, der Klassenerhaltsselfie unseres Lieblingsrumänen, dessen Zukunft in Stuttgart unklar ist. Mit der Faust schlug er sich auf seine Brust, in solchen Momenten bedarf es keiner Worte. Wohin sein Weg auch führt, er war und ist einer der Besten, die wir je hatten.

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Nur langsam lichteten sich die Reihen. Wer mit dem Auto da war, nahm sich die Zeit, die er sich nehmen wollte, das Erlebte zu verarbeiten. Wir alle hätten uns ein weniger spannendes Finalspiel erhofft, bis zum Schluss ließen sie uns zittern – stellvertretend für eine knallharte Saison, die vieles schuldig geblieben war und in der sie bereits mit anderthalb Beinen in der zweiten Liga standen. Sie hatten es in der eigenen Hand, verließen sich nicht auf Andere und gaben am Ende das, was wir schon so oft von ihnen erwartet hatten: einfach alles zu geben.

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Nach einem Jahr Bundesliga waren die Gastgeber als Tabellenletzter abgestiegen, auch sie blieben noch lange im Block und feierten ihre Mannschaft für eine aufregende Saison, die ihren Tribut in der Rückrunde eingefordert hatte. Mittlerweile war auch durchgesickert, wer ihnen in die Zweitklassigkeit folgen würde, nämlich die Freiburger, die die zweitbeste Ausgangssituation hatten und durch ein saudummes Eigentor den bitteren Gang antreten müssen. Das Mitleid hält sich in Grenzen, sangen sie noch vor einigen Wochen, wie sehr sie sich freuen, uns nie mehr zu sehen. Wie heißt das noch gleich? Karma?

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Große Erleichterung

Auch für uns war es dann an der Zeit, zu gehen. Die Knie zitterten, die Klamotten waren durchgeschwitzt, keine Kraft mehr in den Beinen, die Anspannung war fort. Vor drei Wochen schienen wir bereits abgestiegen. Nun waren wir gerettet. Langsam liefen wir zum Parkplatz zurück, wo weitere erleichterte Umarmungen folgten. Auf der Rückbank saß ich nun, klappte den Laptop auf meinem Schoß auf und schob die erste von vier Speicherkarten hinein. Ein letztes Mal Bilder bearbeiten. So schnell wird mir der Fußball nicht fehlen, ich bin jetzt sowas von urlaubsreif.

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Mit einem lachenden und einem weinenden Auge denke ich zurück, wo wir nun hätten stehen können, wenn man bereits früher angefangen hätte, so einen Fußball zu spielen. Wäre der Knoten von Daniel Ginczek nur schon früher geplatzt, hätte Martin Harnik seine Chancen besser genutzt, wäre Daniel Didavi früher fit geworden. Wir hätten aber auch genauso gut absteigen können, wenn diese drei nicht rechtzeitig getroffen hätten. Das dürfte uns allen spürbar bewusst sein.

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Gut 24 Stunden, nachdem ich aufgestanden war, um das letzte entscheidende Spiel um den Klassenerhalt aufzusuchen, fiel ich völlig entkräftet ins Bett. Meine Frust-Prognose von Bochum ist nicht eingetroffen, ich hatte mich geirrt. Wie gut es tut, wenn diese Bürde von einem abfällt. Sorgenlos sind wir deswegen nicht, aber es soll der Beginn des Umbruchs sein. So lange sah es nach einem sicheren Abstieg aus. Und dann kam Daniel Ginczek.

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Autor: Ute

31 Jahre, gebürtig aus Leipzig, seit 2010 wohnhaft in Stuttgart - Bad Cannstatt. Dauerkartenbesitzerin, Mitglied, Allesfahrerin und Fotografin für vfb-bilder.de. Aus Liebe zum VfB Stuttgart berichte ich hier von meinen Erlebnissen – im Stadion und Abseits davon. Mehr über mich

15 Kommentare

  1. Hallo Ute,
    ich wollte nur kurz „DANKE“ sagen für Berichte, die mich nochmal den emotionalen Sport mit meinem VfB nachempfinden lassen…
    Super Arbeit!!
    Viele Grüße
    Michael

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