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Unterwegs aus Liebe zum VfB Stuttgart

Pokalsieger der Herzen

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Es gibt Tage, an denen du deine Mannschaft verlieren siehst. Du bleibst zurück, frustriert, enttäuscht und verbittert. Sie waren nicht gut genug, und du ärgerst dich maßlos. Und es gibt Tage, an denen du trotz einer Niederlage unheimlich stolz sein kannst \“ der 1. Juni war so ein Tag. Was bleibt, ist Stolz und Anerkennung. Am Ende hat es nicht sollen sein. Dass es auch hätte anders laufen können, in den Augen vieler Menschen sogar „sollen“, ist uns bewusst \“ zurück bleiben stolze Stuttgarter, die eine aufopferungsvolle Leistung gesehen haben und in Sachen Support die wahren Sieger sind.

Ich beginne diese Zeilen gut 48 Stunden nach Anpfiff des diesjährigen DFB-Pokalfinals, welches am Samstag Abend im Berliner Olympiastadion stattfand. Bis heute kann ich es noch nicht so recht greifen, in den nächsten Wochen wird die Enttäuschung des Augenblicks zurückweichen und Platz machen für den Stolz, den diese 90 Minuten bei uns VfB-Fans hinterlassen hat. Mit erhobenen Haupt den Bayern den Arsch aufreißen, so lautete die Botschaft der Fans via Spruchband, das am letzten Spieltag gegen Mainz gezeigt wurde. Es hatte Wirkung gezeigt.

„Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin!“ schallte es von den Rängen, als der Verein mit dem roten Brustring im Halbfinale gegen die Freiburger siegte und ins Finale einzog \“ es war eine Gänsehautatmosphäre an jenem 17. April, denke ich daran zurück, stellen sich erneut die Nackenhärchen auf. Die letzte Hürde war genommen, Europa war erreicht, nach einer recht verkorksten Saison ein versöhnliches Happy-End. Chancen hätte man ja gegen die „Über-Bayern“ sowieso nicht. Oder etwa doch?

Unsere Mission: #heldenwerden

Der Flug war kurz nach dem Finaleinzug bereits gebucht. Nicht nach Berlin. Nach Leipzig. Unser Nachtlager von Freitag bis Sonntag schlugen wir traditionell bei meinen Eltern auf. An konzentriertes Arbeiten war am Freitag Nachmittag nicht mehr zu denken. Viele wirre Gedanken, ein Mix aus Vorfreude, Nervosität, Angst und Stolz begleitete mich in den letzten Tagen vor dem großen Tag. Um 16:05 Uhr hob die Germanwings-Maschine ab, die uns eine Stunde später in meiner Heimat wohlbehalten wieder absetzte. Entspannen war angesagt, bei einem Bierchen schaute man noch gemeinsam fern.

Um 7 Uhr war die Nacht bereits wieder vorbei. Duschen, Haare waschen, frühstücken \“ die Spannung stieg immer mehr. Lange Zeit war offen, wie wir von Leipzig nach Berlin kommen, oder vielmehr, wie wir nach dem Spiel wieder zurück kommen würden. Etliche Mitfahrmöglichkeiten wurden ausgelotet und gegeneinander abgewägt, schlussendlich musste dann doch Papas Auto herhalten. Mit Leipziger Kennzeichen machten wir uns auf den Weg in die 185 Kilometer entfernte Bundeshauptstadt, die zwar wie immer wieder berichtet ein Problem mit Schwaben zu haben scheint, gegen eine weiß-rote Invasion allerdings völlig machtlos war.

Mit wetterfesten Schuhen, langer Hose, Pullover, Jacke und Schals fuhren wir in Richtung Nord-Ost, vorbei an zahlreichen Fanbussen und Privatfahrern. Die Autofahrt endete für uns wohlbehalten am Berliner Bundesplatz, wo das Auto auf dem Park & Ride Parkplatz abgestellt wurde und es mit der S-Bahn in Richtung Neukölln ging, ein Weg, den wir uns allerdings hätten auch sparen können, denn dort traf man Freunde und Bekannte, bestieg aber gemeinsam sogleich wieder die Bahn und stieg dort aus, wo wir eingestiegen waren. Sei es drum.

Von gepfändeten Hintern und triefnassen Bayern

Eine U-Bahn-Fahrt später erreichten wir den offiziell als VfB-Fantreffpunkt auserkorenen Breitscheidplatz am Kurfürstendamm. Vor der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche tummelten sich bereits viele VfBler \“ die meisten von ihnen ganz brav in weiß, wie es in der veröffentlichten Bitte des Commando Cannstatt bereits Wochen zuvor vernommen werden konnte: „Alle in Weiß nach Berlin!“. Ob ein T-Shirt aus dem Fanshop, eines der neuen Heimtrikots oder einfach nur im Feinrippunterhemd, alles war in weiß gekleidet.

Im Beisein eines „Anti-Konflikt-Teams“ speiste und trank man gemeinsam zwischen Imbissbuden, Klohäuschen, Bierbänken und dem zentralen Brunnen, in dem später ein unvorsichtiger Bayernfan versenkt wurde, was für etwas Unruhe sorgte. Immer wieder liefen Bayernfans durch die Menge oder an ihr vorbei, die meisten schnell und kaum bemerkt, ein paar wenige verweilten und/oder provozierten sogar. Petrus war gnädig, die 85% Regenwahrscheinlichkeit bewahrheiteten sich nicht, es blieb trocken und streckenweise unangenehm schwül. Unterm Strich war es ein nettes Beisammensein mit vielen Freunden und Bekannten.

Überall waren runde Aufkleber verteilt worden: „Gepfändet \“ Eigentum der Stadt Stuttgart \“ 1. Juni 2013″. Schon bald waren sie überall, auf Bierbänken, Imbissbuden oder dem Allerwertesten einer Ordnungskraft, die mit ihrer Kollegin und einem Promilletester durch die Menge lief und für einen kleinen Obulus ins Röhrchen blieben ließ. Gedankenverloren schaute ich durch die Menge. In den Augen der Menschen sah ich Anspannung, aber auch Hoffnung. Die Hoffnung auf ein Happy End, auf ein spannendes Spiel, auf das Wunder von Berlin.

Designierter Verlierer? Nicht mit uns!

Selten schienen die Rollen so klar verteilt. Die Bayern kommen als Deutscher Meister und Champions League Sieger nach Berlin, sie wollten als erste deutsche Mannschaft in der Geschichte das Triple perfekt machen und ihrer Sahnesaison noch eine Kirsche aufsetzen. Und dann war da der VfB, der mit jeder Menge Glück nicht schon früher auf die ungeliebten Bajuwaren getroffen war und eine mehr als bedrückende Saison gespielt hatte. Im Jahre 2011 stammt der bisherige Pokalfinal-Rekord, Duisburg unterlag Schalke mit 0:5 \“ zwei Jahre später hätte es nur wenige gewundert, wenn dieser Rekord auch weiterhin Bestand gehabt hätte.

Man stelle sich nur mal die unbeugsamen Gallier vor, die die Streitkräfte aus Rom überrennen. Eine Fotomontage kursierte wenige Tage zuvor auf Facebook und Co., welcher Zaubertrank dem VfB nützlich sein könnte, war jedoch ungewiss. Angestachelt von der Aussage des Bayern-Vorstands Karl-Heinz Rummenigge, man habe selbst mit 1,8 Promille im Blut noch eine Chance im Pokalfinale, erhitzte die Gemüter und ließ den Willen, alleine dafür das Finale gewinnen und den Bayern das Triple versauen zu müssen, ins Unermessliche steigen.

Die typisch bayerische Arroganz stachelte uns erst richtig an. Wir wollten alles geben, wir als Fans und auch die Mannschaft, davon waren wir von Vornherein ausgegangen. Dass das unsere Spieler so oft in dieser Saison gesagt hatten und am Ende mit leeren Händen am Ende des Bundesligaspieltags dastanden oder in der Europa League scheiterte, das alles wäre mit einem Pokalsieg vergeben und vergessen gewesen.

Wir haben keine Chance \“ aber die nutzen wir!

Doch wie begegnet man als Bundesliga-Zwölfter einem frisch gebackenen Champions League Sieger, der den großen FC Barcelona in zwei Spielen mit insgesamt 7:0 überrollte? Mit Konzentration? Mit Leidenschaft? Mit Glück? Mit Härte? Es würde so ziemlich alles brauchen, und davon mindestens 200%. Als scheinbar abgemachter Verlierer machten wir uns auf zum Finale, dass für unseren Gegner nur Mittel zum Zweck war. Nach den Feierlichkeiten rund um den Henkelpott konnten wir nur auf ein paar wenige, aber wichtige Dinge hoffen: nachgelassene Konzentration, das Unterschätzen unserer Mannschaft sowie mangelnde Kraft nach dieser Saison.

Mit vielen Leuten hatte ich gesprochen, ein paar unentwegte Optimisten gingen von einem klaren VfB-Sieg aus. Felix, der natürlich auch zu diesem Spiel an meiner Seite war (wenn auch während der 90 Minuten wie immer nicht körperlich), setzte 50 Euro auf einen Sieg unserer Schwaben. Die Quote: Zweistellig. Möglicher Gewinn: Über 700 Euro. Rausgeschmissenes Geld oder ein raffinierter Plan? Unmöglich, das im Vorfeld zu beantworten. Jeder von uns hoffte auf eine Leistung der Mannschaft, auf die wir danach stolz sein können \“ und waren am Ende dann dennoch überrascht, als es tatsächlich so kam.

Es waren noch gut drei Stunden bis zum Anpfiff, wir brachen mit ein paar Freunden auf und fuhren mit der Bahn zum Stadion. Die Ruhe vor dem Sturm, es war merkwürdig ruhig auf den letzten Schritten zu dem Stadion, in dem ich im August 2007 einst mein allererstes VfB-Spiel sah und vom ersten Moment an mein Herz an die Fans und den Verein verloren hatte. Viel war passiert in den letzten sechs Jahren. Von der Gelegenheitsstadionbesucherin wurde ich zur Fast-Alles-Fahrerin, aus meinem Leben ist der Brustring nicht mehr wegzudenken. Daran wird sich auch an diesem großen Tag nichts ändern, egal wie es auch ausgeht.

Schlotternde Knie

Da waren sie dann auf einmal, die 85% Regenwahrscheinlichkeit. Wenige Meter vorm Olympiastadion fing es an zu regnen, hastig eilten wir zu den Eingangstoren, an denen wir uns schon jetzt anstellen mussten. Ein paar wenige Ordnungskräfte beaufsichtigten die ersten Einlasskontrollen, einer von ihnen fragte einen VfB-Fan, wie man sich fühlt, wenn man ohne jede Chance zu einem Finale aufbricht. Überall kreuzten Bayern-Fans unseren Weg, eine klare Fantrennung gab es hier nicht, wie auch im Münchner Schlauchboot nicht.

Auch Glücksbringer Sandro durfte natürlich nicht fehlen. Was noch wenige Wochen zuvor ein Running Gag wurde, man müsse nach den gemeinsamen Glück bringenden Siegen in Hamburg, Frankfurt und Schalke auch nun in Berlin direkt beieinander stehen, funktionierte letztendlich leider nicht. Er im Oberrang, ich im Unterrang. Wer weiß, wie es ausgegangen wäre, hätten wir das Spiel wie geplant direkt zusammen schauen können?

Welch unbeschreibliches Gefühl. Mit langsamen Schritten lief ich die letzten Meter zum Block hin. Im Juli sangen wir gut 30 Kilometer von hier „Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin!“, gut zehn Monate später waren hier hier. Wie ist das passiert? Nach einer Saison wie dieser hatten wir es eigentlich gar nicht verdient. Mit Glück haben wir uns gerade so durchgemogelt und standen nun im Finale gegen die aktuell beste Mannschaft Europas. Wem werden da wohl ein wenig die Knie schlottern?

Eine gute Zeit, um Geschichte zu schreiben

Allmählich verschaffte ich mir einen Überblick. Die meisten waren tatsächlich in weißer Oberbekleidung erschienen, das Marathontor trennte uns von der anderen Hälfte der VfB-Kurve, die uns „zugelost“ (zwinker-zwinker) wurde. Einige bekannte Gesichter konnte ich sichten, nicht wenige werden allerdings nur Gelegenheitsstadionbesucher gewesen sein, die nur Glück bei der Kartenverlosung hatten und jene daheim bleiben mussten, die seit Jahren zu fast jedem Spiel gefahren sind.

Auf der anderen Seite des Stadions waren die ungeliebten Bayern-Fans, die angeblich ebenfalls nur einen Kartenanteil von 21.000 hatten. Rote und weiße Papptafeln hatten sie ausgelegt, im VfB-Block gab es keine Choreographie, zu hohe Auflagen hinderten die aktive Fanszene an der Vorbereitung eines optischen Schmankerls. Noch gut zwei Stunden bis zum Anpfiff. Während die ersten Lieder erklangen und die ersten Schmähgesänge in Richtung Ostkurve angestimmt wurden, vertrieb man sich die Zeit.

Erstes Highlight war der Live-Auftritt von „Die Fraktion„, eine in Berlin ansässige Band, bestehend aus VfB-Fans. Im Einzugsgebiet der nicht weniger ungeliebten Hertha hat es sich die Gruppe zur Aufgabe gemacht, die VfB-Fahne für Württemberg zu hissen und aus ihrer Liebe zum Brustring keinen Hehl zu machen. „Uns wird nichts mehr trennen, tut’s auch manchmal weh, die Liebe meines Lebens bleibt der VfB!“ – ihr Song „Für immer VfB“ wurde konsequenterweise zum neuen Stadionsong erkoren und stimmte uns ein auf einen großen Abend.

Oh Gott, meine Nerven

Unter dem Jubel von 75.420 Zuschauern \“ natürlich ausverkauftes Haus \“ betraten beide Mannschaften das Feld, es war der erste und einzige Moment der Bayern-Kurve, die Schickeria zündete ein paar Bengalos, vom Stadionsprecher offenbar unbemerkt. Das war es dann aber auch, mit der Stimmung aus der Ostkurve. Es lässt sich immer leicht sagen, wenn die Entfernung inklusive Laufband so groß ist wie bei fast keinem anderen Stadion, doch ist es ja nichts Neues, dass von den Münchnern außer Arroganz nicht viel zu Erwarten war.

Die deutsche Nationalhymne wurde gesungen, es konnte losgehen. Ich war schon jetzt ganz kirre, wie sollte ich es schaffen, diesen einzigartigen Moment zu genießen. Es fehlte mir an jeglicher Gesichtsfarbe, ich hatte vor lauter Aufregung Bauchschmerzen bekommen, schwitzte wie verrückt und hätte mich unter jeden anderen Umständen lieber kurz hingesetzt und ausgeruht. Mehrere Male atmete ich tief ein und wieder aus, dann nochmal, und ein weiteres Mal.

So viel Gerede, so viele Spekulationen, nichts und niemand konnte im Vorfeld genau sagen, was hier in den nächsten 90 Minuten passieren würde. Und genau das machte es so unwahrscheinlich nervenaufreibend. Als Schiedsrichter der Partie wurde Manuel Gräfe angesetzt, wohnhaft in Berlin und bekannt als „Bayernfreund“, mehrmals pfiff er das Spiel zugunsten der Münchner. Bedauerlicherweise hatte es der VfB versäumt, Einspruch zu erheben.

Ein Beginn auf Augenhöhe

Schrill fiepste das Geräusch der Pfeife in unseren Ohren. Das Spiel lief, endlich war es soweit. Das hätte den Bayern, und der breiten Allgemeinheit sicherlich gefallen: die erste Chance für den Gegner nach etwas mehr als zwei Minuten. Ups! Das hätte auch durchaus gleich mal ein Griff in die sanitäre Anlage werden können, mit Glück schlitterten wir am sehr frühen 0:1 vorbei. Viel zu hören war von den Müncher Fans zumindest nicht, es war der VfB-Block, der unablässig sang, klatschte und hüpfte.

Noch keine zehn Minuten waren gespielt. Viele der neutralen Besucher werden sicherlich enttäuscht gewesen sein, hatte man doch damit gerechnet, dass die Bayern mit dem VfB machen was sie wollen. Aber ohne uns! Unablässig peitschten wir sie nach vorn, waren gleichwohl überrascht als auch begeistert, als Alexandru Maxim in der neunten Minute sogar die Chance zum 1:0 hatte. Was wäre dann hier losgewesen, nicht auszumalen, was hier abgegangen wäre. Eine Chance für den VfB, beinahe das 1:0, man mochte es noch nicht beschreien, aber vielleicht geht hier ja doch was?

Sie hatten wahrlich alle Hände voll zu tun. Wer ein weißes Leibchen anhatte, musste mehr geben, als er sonst in der Lage war, nur so würde es dem VfB gelingen, sich achtbar aus der Affäre zu ziehen. Sowohl Mannschaft als auch die mitgereisten Fans, die allesamt soviel Leidenschaft und Herzblut an den Tag gelegt hatten, dass ich mich noch lange daran erinnern werde. Auf dem Feld ging es nicht nur in die eine Richtung. Wir Fans werden für unseren Teil alles Erdenkliche tun, um aus diesem 1. Juni einen Moment für die Ewigkeit zu machen.

Vom Punkt aus zum Rückstand

Der VfB in der Rolle als gefährlichere Mannschaft \“ was war denn hier los? 21.000 mitgereiste Stuttgarter aus Nah und Fern wussten gar nicht, wie ihnen geschiet. Als von den Medien designierter Verlierer mit schönen Spielzügen und gefährlichen Aktionen, eine Mischung aus überragender Leistung und der Unterschätzung der Bayernspieler. Nach 22 Minuten hatten wir fast schon den Jubelschrei auf den Lippen, Martin Harniks Kopfball, der Pfosten und Manuel Neuer, alles zusammen auf wenigen Millimetern. Kein Tor, kein Jubel, aber mitreißender Support aus unseren Reihen.

Noch zehn Minuten im ersten Durchgang, noch stand es 0:0, was in Anbetracht der Vorgeschichte beider Clubs durchaus überraschend war. Wir hatten wenige Minuten zuvor Glück gehabt, als ein Foul am Meeressäugetier nicht mit Elfmeter bestraft wurde, dafür ein weitaus kleineres Foul von Ibrahima Traoré an Philipp Lahm. Der Berliner Schiedsrichter zeigte auf den Punkt. Schockstarre. Das durfte doch jetzt wirklich nicht wahr sein?!

Bei solchen Momenten lässt sich Thomas Müller natürlich nicht zwei Mal bitten. „Ulle, Ulle, Ulle!“ – es half nichts. Unsere Nummer eins tauchte ab nach links, Thomas Müller schoss nach rechts. Tor für die Bayern. Schmeichelhaft. Glücklich. Unverdient. Die Bratwurst, die ich vor dem Spiel noch gegessen hatte, wollte am Liebsten wieder raus. Der Anstand ließ sie drin, oder waren es die gelähmten Muskeln in meinem Körper?

Der Feind in den eigenen Reihen

Doch Moment mal?! Was war denn das? Ich schaute mich um im Block, überall betretene Gesichter, doch schaute ich nach oben, auf den Oberrang, sah ich hunderte quietschvergnügte Anhänger der Münchner. Wie konnte das sein? Die Kurven sollten eigentlich zu gleichen Teilen sortiert sein, was dazwischen ist, ist neutral. Doch was machen ausgemachte Bayernfans im Oberrang der VfB-Kurve?

Konsequenterweise natürlich entsprechende Reaktionen, der aktive Teil der VfB-Kurve wandte sich mit ein paar, nunja, netten Worten an die Zuschauer oben, es folgten ein paar unruhige Szenen mit Sicherheitspersonal und fliegenden Bierbechern \“ „Auf die Fresse, auf die Fresse, auf die Fresse!!!“. Fußball kann manchmal auch so ungemein verschroben und grob sein. Wir sind hier ja nicht beim Tischtennis!

Schon bald war dann Halbzeitpause. Aus meiner Jacke, deren ich mich nach Betreten des Stadions entledigt hatte, zog ich die obligatorische Capri Sonne. Die 15 Minuten fühlten sich wie eine Ewigkeit an. Verträumt schaute ich durch die Reihen, sammelte meine Gedanken und stellte ein ums andere Mal fest, wie verrückt wir doch alle waren. Unser Urlaub, unser Geld, unsere Freizeit \“ alles für diesen Verein. Der VfB ist unser Leben, oder zumindest ein großer Teil davon.

Schläfrigkeit nach Wiederanpfiff

Der erste Durchgang hatte uns Fans bereits viel Kraft gekostet, doch war es genau das, worauf wir die ganze Saison hingearbeitet haben, warum es sich trotz allen Niederlagen in der Bundesliga, trotz so mancher bitterer Stunde am Ende doch gelohnt hat, immer dabei gewesen zu sein. Ich habe zehn Monate zuvor mit diesen Menschen die Mission DFB-Pokal begonnen, hier waren wir, knapp im Rückstand, aber gewillt, die Mannschaft noch zum Sieg zu peitschen. Es war hier noch lange nicht zu spät, das Ergebnis noch umzubiegen. Wir ahnten ja nicht, was folgen würden.

Das Spiel konnte weitergehen, noch einmal mindestens 45 Minuten. Alle Sinne waren geschärft, die Kurve gab Vollgas. Doch diesmal verstummte sich schnell. Schon bei der Nennung der Münchner Mannschaftsaufstellung war mir etwas flau geworden im Magen. Seit Mai 2009 gibt es keinen anderen Namen, bei dem sich mir derart der Magen umdreht. Vier Jahre ist es her, dass er das Trikot mit dem Brustring trug, seit er weg ist, habe ich es nie geschafft, Gelassenheit zu entwickeln, ihm zu danken, was er für den VfB getan hat und einfach abzuschließen. Nein. Jedes. Verdammte. Mal.

An solchen Tagen bleibt einem offenbar nichts erspart. Philipp Lahm lief mit dem Ball nach vorne, flankte ihn hinein und er musste nur noch reinstolpern. Diese verfluchte Nummer 33. Hass. Wut. Verbitterung. Den Jubelschrei von gefühlt drei Viertel des Stadions, es war wie das Kratzen von Fingernägel auf einer Schiefertafel. Geschockt schloss ich die Augen und schüttelte langsam den Kopf. Als gönne man einer verflossenen Liebe nicht, dass sie ihr Glück mit jemand anders findet.

Die Vorentscheidung?

Es waren ein paar Sekunden der Stille, doch schnell waren wir Fans wieder da. Geprägt von unzähligen Liedern und anhaltend lautem und durchgängigem Support verlor das Spiel ein wenig an Tempo und an aussichtsreichen Torchancen. Bis zu 61. Minute. Wieder war es der Münchner mit der Nummer 33, der den Ball ins Netz brachte, keine Chance für unseren Sven Ulreich. Das 0:3 nach einer Stunde. Die meisten haben jetzt wohl gedacht, dass der Drops gelutscht sei.

Sie führten mit drei Toren und waren eine Null in Sachen Support. Bis auf ein paar wenige Male, als man sie akustisch vernehmen konnte und ein paar seltenen Akzenten wie gemeinsames Hopsen mit Unter- und Oberrang war es das, was von den Bayern zu erwarten war: Nichts. Hauptsache, im Vorfeld einen auf dicke Hose zu machen und letztendlich jegliche Kritik mit dem Begriff „Neid“ abzutun.

Die Vorentscheidung, dessen war man sich so gut wie sicher. Der VfB-Kurve war das egal. Wir haben gemeinsam für diesen großen Traum gekämpft, wir wollten nicht einfach so zulassen, dass es so zu Ende geht. Trotz allem Schmerz und aller Verzweiflung, ich erhob meine Faust für meinen Verein und tat es den anderen Gleich, die vor, hinter und neben mir stande. Wenn wir heute fallen, fallen wir wenigstens gemeinsam. Es bedarf viel Leidenschaft, um beim Stand von 0:3 noch beherzt deine Mannschaft zu unterstützen, deren spielerische und kämpferische Mittel offenbar nicht ausreichen.

Völlige Eskalation

Was folgte, werde ich nie vergessen. Zehn Minuten waren vergangen, seit der ehemalige VfB-Stürmer für seinen neuen Verein das vermeintlich sichere Siegtor erzielte. Die Bayern hören mittlerweile auf, Fußball zu spielen, sie ruhten sich aus. Mit aller Kraft, die noch in uns war, schrien wir sie nach vorne. Sie spielten in unsere Richtung, auf das Tor vor dem Marathontor. Gefühlt in Zeitlupe flog Gotoku Sakais Flanke quer über das Feld, direkt auf den Kopf von Martin Harnik, der wunderschön zum Anschluss traf.

Der Jubel war da, doch das Gefühl, das damit verbunden war, konnte man allenfalls als „Ergebniskosmetik“ bezeichnen. Daher etwas verhalten das Geschrei der Leute im weißen Leibchen. Bereits jetzt haben wir uns nicht, wie von vielen im Vorfeld vermutet und behauptet, chancenlos und willenlos ergeben, wir kämpften gegen das Unheil an. Es waren nervenaufreibende Minuten. So ganz greifen kann ich es noch nicht. Wieder und wieder habe ich mir die Szene angeschaut. Und ich bin nur zu einem Schluss gekommen: da musste der Fußballgott ein wenig seine Finger im Spiel haben.

Komplette Verwirrung im Bayern-Strafraum, der Ball kam zurück nach hinten zu Shinji Okazaki, der nach dem 0:3 für Alexandru Maxim eingewechselt wurde, noch ein Schuss, an den Pfosten, weiter zu Martin Harnik, noch ein Schuss, Manuel Neuer blockte. Komplette Erregung in unseren Reihen, hätte man uns mit einer Nadel gepiekst, wären wir kurzerhand geplatzt. Der Ball war noch heiß. Wieder Martin Harnik. Eskalation in der VfB-Kurve. Ich versank im grenzenlosen Jubel. Für diesen Moment die richtigen Worte zu finden, dürfte nahezu unmöglich sein. Wer dabei war, weiß, wovon ich spreche.

Bayern, wir hören nichts!

Ich sah nur noch im Augenwinkel, wie der Österreicher ein paar Meter in Richtung VfB-Kurve lief, die Arme in die Luft riss und uns nochmal richtig anheizte. Da denkst du, du hast das Spiel schon verloren und es ist, wie viele schon als logische Konsequenz vermutet hatten, nur noch eine Frage der Höhe, und dann kommst innerhalb von zehn Minuten so zurück und bist ganz nah dran an der großen Sensation. Ich kannte die Jungs neben mir nicht, aber das war mir auch egal. Alles, was gerade in der Nähe war, wurde erst einmal herzlich umarmt, ich schrie, ich weinte vor Freude.

So kaputt wir Fans auch schon waren, es reichte für einen letzten Kraftakt. Noch einmal alles geben, die Jungs nach vorne schreien und am Ende vielleicht das Wunder von Berlin erleben. Unfassbar, was hier jetzt loswar. Auf der Gegenseite: Totenstille. Es war das erste und einzige Mal, dass sie richtig Angst hatten. Diese Panik, das sicher geglaubte Spiel noch herschenken zu müssen, es roch nach der Sensation! Permanente Gänsehaut, mein Herz pochte ganz schnell, es gibt keine Worte dieser Welt, die wiedergeben können, was ich dabei empfunden hatte.

Nur noch wenige Minuten. Einem Bayernspieler sprang der Ball dann noch im Strafraum an die Hand, klarer Elfmeter für den VfB. Die Pfeife von Manuel Gräfe blieb stumm. Zeit zum Ärgern hatten wir nicht, wir gaben alles für unsere Mannschaft, die Mannschaft gab alles für uns. Kämpferisches Anrennen, wenn sie dies nur ein wenig öfter in dieser Saison gezeigt hätten. Am Ende rannten sie vergeblich \“ es hat nicht sollen sein. Auch in den vier Minuten Nachspielzeit wollte der Ball einfach nicht noch einmal hinter die Linie.

Aus der Traum

Es war der letzte Pfiff des Spiels. Während die Reservespieler des Gegners auf den Rasen rannten und eine Jubeltraube bildeten, sackten unsre Spieler kraftlos in sich zusammen. Dieses packende Finale hatte ihnen alles, aber auch wirklich alles abverlangt. Enttäuschung. Frust. Verzweiflung. Jubel auf der einen, bittere Tränen auf der anderen Seite. Es war still in der VfB-Kurve. Zehn Sekunden der Stille, bevor wir unsere Hände erhoben uns unserer Mannschaft dankten für einen couragierten und überraschend starken Auftritt gegen die Bayern, die nur knapp einer Blamage entgangen waren.

Das Spiel hatten sie verloren, aber die Herzen der Menschen gewonnen. Es hätte auch ganz anders laufen können, gerade nach dem zwischenzeitlichen 0:3 drohte uns nach dem 1:6 am zweiten Spieltag das nächste Debakel gegen Schickeria und Co. – die Enttäuschung war groß, der Stolz auf die zuletzt offene Partie und die überdurchschnittliche Leistung der Jungs im Brustring aber auch. Was wir hier sehen durften, war aller Ehren wert.

Da haben sie nun schon gewonnen, sind nach der Meisterschaft und dem Champions League Sieg nun auch Triple-Sieger, wie überschwängliche Freude aussehen kann, zeigten sie uns nicht. Es wurde nahezu zum Totentanz. Wir feierten unsere Mannschaft nach dem 0:3 und nach Abpfiff mehr, als sie beim vollbrachten Triple-Sieg, etwas, was vorher noch nie eine andere Mannschaft erreicht hat. Und schon wieder keine Stimmung, FCB!

Mitten ins Herz

Mit hängen Köpfen liefen sie langsam in unsere Richtung. Sie trauten ihren Augen nicht, was sie da vor sich sahen, konnten sie vermutlich zunächst nicht so recht greifen. Wir feierten sie, als hätten sie den Pott geholt. Laut schrien wir, „Olé Olé Ola, wir sind immer für euch da!“, es waren besonders emotionale Schlussminuten, in denen man nur in den glasigen Augen der Spieler sehen konnte, was vorgefallen war, wie knapp sie die Sensation verpasst haben. Was wäre passiert, wenn sie das eine Tor noch erzielt hätten? Sie drehten eine lange Runde durch die VfB-Kurve und kehrten schließlich auf das Spielfeld zurück, wo ihnen nicht erspart blieb, durch das Spalier der Bayernspieler zu laufen.

Sie holten sich den Applaus der Zuschauer ab, als sie mit verbissenen Gesichtern ihre Silbermedaillen abholen sollten. Ich wusste nicht, was ich empfinden sollte. Enttäuschung, weil es nicht gereicht hat? Stolz, weil wir eine leidenschaftliche Leistung gesehen haben? Frust, weil man es dem Gegner aus dem Süden einfach nicht gönnen kann? Vielleicht ein bisschen was von Allem. Mir stellten sich die Nackenhaare auf, als der Stadionsprecher nicht vom Verlierer, sondern von einem zweiten Sieger sprach. Was am Ende auf genau das selbe hinaus kommt, traf mich dennoch mitten ins Herz.

Zusammengekauert und sehnsüchtig schauten sie dem Sieger dabei zu, wie er den Pott in den Berliner Nachthimmel streckte, goldene Luftschlangen regneten vom Stadiondach hinab auf die traurigen Spieler. Die Bayern feierten, doch wir sangen einfach immer weiter. Die Musik kam übrigens vom Band. Welche Ironie, dass man in jenen Sekunden, in der von einem Bayernlied zum nächsten gewechselt wurde, nicht das Geringste von der Ostkurve zu vernehmen war. Was für ein peinlicher Auftritt des Triple-Siegers.

Am Ende mit einem Lächeln

Die ersten gegnerischen Fans waren bereits aus dem Stadion verschwunden, als Jupp Heynckes seine Bierdusche bekam und mit den mitgereisten Anhängern (und dem anderen Unkraut, was bekanntermaßen überall wächst) „gefeiert“ wurde. Viele VfBler blieben noch lange im Block, nur langsam leerte es sich, ein letztes „Auf Wiedersehen“ und „Schöne Sommerpause“, so schön sie zumindest ohne Fußball sein kann. Felix kam in den Block, der sich zwei Stunden vor Anpfiff von mir verabschiedet hatte und seitdem Funkstille herrschte. Er zuckte die Schultern, lächelte. Ich tat es ihm gleich.

Beinahe hätte es ja geklappt mit seiner Wette. Die 50 Euro waren nun für die Katz. Was wir gewonnen haben, ist aber sehr viel wertvoller. Zu wissen, dass unsere Mannschaft zu solchen Leistungssprüngen in der Lage ist, dass sie leidenschaftlich kämpfen können, und vor allem, solche Fans zu haben, die nach dem zwischenzeitlichen 0:3 um einiges lauter sind als ein frisch gebackener Triple-Sieger, das alles nehmen wir wieder mit zurück nach Hause. Mit einem Lächeln, was sich unter dem Gesicht der ersten Enttäuschung versteckt hatte.

Gemeinsam mit Freunden liefen wir zur Bahnhaltestelle, vorbei an Bayernfans, die lange Gesichter machten, als wären sie abgestiegen. „Achtzehnhundertdreiundneunzig, hey, hey“, viele stimmten mit ein. Ewig lang stand die Bahn am Gleis, in der Nachbarbahn hüpfte man wie wild. Wir verabschiedeten uns am Zoologischen Garten, stiegen um in Richtung Park & Ride Parkplatz und waren weit nach Mitternacht wieder zurück am unversehrten Auto meines Papas. Ohne Pott, aber mit vielen Eindrücken, fuhren wir wieder los.

Der lange Weg zurück

So schnell wie bei keiner anderen Niederlage (von denen es ja immerhin reichlich gab) in dieser Saison war mein Frust schon verflogen, noch bevor wir die Stadt verlassen hatten. Es war ein Erlebnis, dabei gewesen zu sein, in mir war großer Stolz, dass ich das erleben durfte, mit diesen Fans, mit dieser Mannschaft. Die Wohnung meiner Eltern erreichten wir halb drei nachts. Es war still auf Leipzigs Straßen. Völlig erschöpft sanken wir direkt ins Bett.

Noch ein kurzes, aber schönes Frühstück mit meiner langjährigen Freundin Lisa, schon ging es wieder Richtung Stuttgart. Per Mitfahrgelegenheit (Danke Jens!) brachen wir auf, zusammengepfercht in einem kleinen Auto, aber es erfüllte seinen Zweck. Ein Stau nach dem anderen sorgte für eine lange Fahrdauer, wir brauchten acht Stunden für eine Strecke, die in der Regel fünf Stunden dauert. Zum Glück hatten wir beide am Montag Urlaub genommen.

Meine Bilder hatte ich bereits am Sonntag Morgen und Nachmittag fertig bearbeitet, die Kraft reichte am Montag jedoch noch nicht aus, um die Eindrücke niederzuschreiben. Ich habe mir Zeit gelassen mit diesen Zeilen. Sechs Tage hat es nun gedauert, um diesen Bericht fertig zu stellen. Und sechs Jahre hat es nun gedauert, um sagen zu können: ich könnte kaum stolzer auf meinen Verein , dessen Fans und die Entscheidung sein, die ich damals getroffen hatte.

Nummer Fünfzig

Was bleibt also nach dieser mit Sicherheit enttäuschenden Niederlage? Hochachtung vor meinem Team, dass mehr Spiele verloren hat, als uns allen lieb gewesen war. Stolz auf die Stimmung, die wir gemacht haben. Hoffnung auf bessere Zeiten und die baldige Rückkehr ins Pokalfinale. Und Liebe. Für den Verein und die Stadt. Ich mag ja sonst zu den Pessimisten zählen, die nach einer Niederlage schnell den Teufel an die Wand malen. Es gibt für mich keinen Grund, verbittert zu sein. Nicht dieses mal.

Es war mein 50. Spiel in der Saison 2012/2013. Viel erlebt, viel gesehen, viel gesungen, viel gelacht und noch viel mehr geärgert. Nach 34 Bundesligaspielen, 6 DFB-Pokalspielen, 8 Europa League Spielen, 1 Amateurspiel und 1 Freundschaftsspiel, ist es nun zu Ende. Jetzt ist erstmal Sommerpause, bevor es voraussichtlich im Juli schon wieder weitergeht mit den ersten Qualifikationsspielen für die Europa League. Wir freuen uns darauf, die ganzen Verrückten wiederzusehen, in der Kurve zu stehen und unsre Jungs nach vorne zu schreien.

Berlin war ein echtes Highlight, was leider nicht den erhofften Erfolg brachte: den Pott mit nach Hause zu bringen. Dafür wurden wir Pokalsieger der Herzen, eine Phrase, die abgedroschen klingen mag, doch in Wahrheit nur das wiederspiegelt, was wir am 1. Juni erleben durften. Es wird in unserer Erinnerung hängen bleiben. „Ooooh VfB Stuttgart, bist unser Leben, gibst uns so viel“ \“ dem ist nichts mehr hinzuzufügen.

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Autor: Ute

31 Jahre, gebürtig aus Leipzig, seit 2010 wohnhaft in Stuttgart - Bad Cannstatt. Dauerkartenbesitzerin, Mitglied, Allesfahrerin und Fotografin für vfb-bilder.de. Aus Liebe zum VfB Stuttgart berichte ich hier von meinen Erlebnissen – im Stadion und Abseits davon. Mehr über mich

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