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Unterwegs aus Liebe zum VfB Stuttgart

Der Schwaab und die Schwaben

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Meine Haut klebte, oder, wie es bei den Schwaben heißt: sie bäbbde. Alle 30 Minuten schmierte ich mich gründlich mit Sonnencreme ein, es war heiß gewesen an diesem Samstag Nachmittag. Es war der erste Teil eines Drei-Tage-Rennens, bestehend aus jenem Testspiel, welches im Ludwigsburger Ludwig-Jahn-Stadion stattfand, dem Opening am Sonntag und der mit Spannung erwarteten Mitgliederversammlung am Montag Abend. Heutiger Gegner: Valencia. Ein Hauch von International, fernab des Neckarstadions bei 35 Grad im Schatten.

„Generell war die gesamte Teamleistung gut, wir sind kompakt gestanden und haben es Valencia schwer gemacht. Alle aus der Mannschaft ziehen gut mit und wenn wir so weiterarbeiten, dann bin ich positiver Dinge“ \“ so sprach er nach dem knappen Testspielerfolg gegen Valencia. Es war der einzige Treffer der gesamten Partie, erzielt von einem unserer Neuzugänge. Daniel Schwaab, der den richtigen Namen fürs Ländle direkt schonmal mitbringt.

Ein entspannter Samstagsausflug, dachten sich auch die gut 7.300 Zuschauer, die den Weg in die 18.000 Zuschauer fassende Heimstätte des Landesligisten Spvgg 07 Ludwigsburg. Ein Sicherheitsdienst war engagiert worden, der den Zuschauern beim Einlass direkt einmal jegliche Getränke aller Art verboten hatte \“ eine Unart bei den vorherrschenden Temperaturen. Dennoch war es mal wieder schön, ein Testspiel anzuschauen. Nach einer schwachen Vorstellung in Gent war trotzdem nicht allzuviel zu erwarten.

Ludwigsburger Gluthitze

Viel über dieses eher unwichtige Spiel vermag ich nach fast einem Monat (ich musste den Artikel der Reihenfolge wegen am 17.08.2013 zurückdatieren) verständlicherweise nicht mehr zu schreiben. Während die Sonne mir auf den Kopf schien und mir die Kopfhaut schon ein wenig ansengte, schaute ich dem Spiel zu, das gerade erst begonnen hatte. Nach drei Minuten gab es einen Eckball auf der Seite, auf der wir standen. Wer hatte den ahnen können, dass dies das erste und einzige Tor werden würde?

Konstantin Rausch, Neuzugang aus Hannover, trat die Ecke. Neben Alexandru Maxim der zweite Mann für die ruhenden Bälle. Der Eckball kam, Daniel Schwaab, Neuzugang aus Leverkusen, stieg am höchsten und drin war das Ding. Ja wie einfach ist das denn? Wirklich abzusehen war der Führungstreffer nach drei Minuten natürlich noch nicht. Das war es dann aber doch mit der Herrlichkeit. Manch einer hatte vielleicht erwartet, ein hohes Ergebnis zu Gunsten des VfB zu sehen \“ leider war dies nicht der Fall.

Der Rest des Spiels verlief weitgehend unaufgeregt. Zahlreiche Chancen auf beiden Seiten, beide Tore wie zugenagelt. Ich beschränkte mich aufs Fotografieren und schaute dem Spiel ganz entspannt zu. Ohne jede Panik, ohne jeden Druck, es war ja sowieso nur ein Testspiel. Ich war gespannt auf die neue Saison, es würde erfolgreich werden. Nur allzu früh wurden unsere Erwartungen gebremst.

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Autor: Ute

31 Jahre, gebürtig aus Leipzig, seit 2010 wohnhaft in Stuttgart - Bad Cannstatt. Dauerkartenbesitzerin, Mitglied, Allesfahrerin und Fotografin für vfb-bilder.de. Aus Liebe zum VfB Stuttgart berichte ich hier von meinen Erlebnissen – im Stadion und Abseits davon. Mehr über mich

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