Keine leichte Zeit für uns VfB-Fans, das ist wohl an keinem vorbei gegangen. Nach Wochen der Niederlagen und Unentschieden trotz teilweise ziemlich guter Spielanlage wurde es allerhöchste Zeit, das Ruder herum zu reißen. Wer kann da also ein besserer Gegner sein als die Hertha aus Berlin, die zu diesem Zeitpunkt Tabellenschlusslicht ist. Wir standen nicht sehr viel besser da, von Platz 16 aus ist der Weg zurück nach vorne so scheinbar unendlich. Ein paar aufregende Tage standen mir bevor, mein Programm hat vorgesehen, am Samstag das Heimspiel zu besuchen, am Sonntag nach dem Training zurückzukehren um einen Tag später nach Berlin zu fahren, wo das Flugzeug nach Glasgow, Schottland, starten sollte. Doch nun lag der Tunnelblick erst einmal auf dem Heimspiel gegen die Hauptstädter. Mit unruhigen Gefühlen ging es morgens um 7 Uhr in aller Herrgottsfrühe los, in Halle holten wir noch André ab. Mein Stammfahrer, seine Frau, sein Kind,…
So mancher Gang fällt einem besonders schwer – dass ich mich auf dieses Bundesliga-Spiel gegen den FC Bayern München nicht richtig freuen konnte, hatte mehrere Gründe, wobei die Pechsträhne das VfB Stuttgart in den letzten Wochen das weitaus geringere mentale Problem darstellte, denn vielmehr war es die Rückkehr des Mario Gomez nach Stuttgart, die mir Bauchschmerzen bereitete. Wochenlang hing es unbeachtet im Schrank, seit Ende Mai abgeklebt mit Paketband, im Rausche des Frustes. Nun kam es wieder zum Vorschein: das Trikot, dass ich mir einst 2 Stunden vor dem Sensationsspiel gegen Wolfsburg gekauft hatte. Beflockung: 33, Gomez. Jener schoss an diesem 09. Mai die 4 Tore zum 4:1-Sieg gegen den späteren Meister – um 3 Wochen später seinen Wechsel zu den ungeliebten Bayern zu bestätigen. Tooor.de-Fantreffen Beide Sachen kombiniert ergeben ein sehr flaues Gefühl im Magen, mit dem ich am Samstag Morgen mit meinem Stammfahrer Reinhart nach Stuttgart aufbrach. Seinen…
4 Tage in Stuttgart: Teil 1: Weiter auf Talfahrt Teil 2: Autogramme beim Mannschaftstraining Teil 3: Eisbär, Flusspferd, Känguruh Teil 4: Wenn alles steht und keiner lacht … hat Stuttgart keinen Punkt gemacht – “Schon wieder”, wie man leider mittlerweile schon sagen muss. Dabei sah es eigentlich gut aus. Niemand, dem du erzählst, dass dieses Spiel mit 1:3 verloren ging, glaubt dir ernsthaft, dass es das bisher beste Spiel der Saison war. Die Jungs sind gerannt und haben gekämpft, sie haben nur vorne das Tor nicht getroffen und sich in wenigen, aber spielentscheidenden Situationen Nachlässigkeiten erlaubt, was eiskalt bestraft wurde. Nach der erneuten Heimpleite gegen Schalke wenige Tage zuvor, waren die Hoffnungen auf einen Sieg im Champions League Heimspiel gegen Sevilla selbstredend nicht gerade groß. Doch dann begann das Spiel und man fing an, doch wieder Gefallen an der Art und Weise des Auftretens zu finden. Wille, Leidenschaft, Kampfgeist, in…
4 Tage in Stuttgart: Teil 1: Weiter auf Talfahrt Teil 2: Autogramme beim Mannschaftstraining Teil 3: Eisbär, Flusspferd, Känguruh Teil 4: Wenn alles steht und keiner lacht Schön war er, aber anstrengend: mein erster Besuch im größten zoologisch-botanischen Garten Europas, der Wilhelma in Stuttgart-Bad Cannstatt. Petrus schenkte mir an jenem Montag Nachmittag ein herrlich sonniges Wetter und ließ mich 4 Stunden in der Wilhelma verweilen. Ich kam zurück mit einer Vielzahl toller Fotos, super Eindrücken und der Gewissheit, wieder zu kommen.

Neueste Kommentare